Wirtschaft in Werne steuert Richtung Ausbildungsrekord

IHK-Wirtschaftsgespräch

Jedes Jahr besucht die IHK-Spitze ein anderes Unternehmen in Werne, um sich mit der lokalen Wirtschaft auszutauschen. In diesem Jahr war das Thema Ausbildungszahlen besonders erfreulich.

Werne

, 05.11.2018, 18:32 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wirtschaft in Werne steuert Richtung Ausbildungsrekord

Die beiden Werner Vertreter in der IHK-Vollversammlung, Adelheid Hauschopp-Francke und Jan Höttcke, gaben einen Überblick über ihre Tätigkeit bei der IHK. © Jörg Heckenkamp

„Sie sind in Werne spitze“, sagte Stefan Schreiber, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK), in Richtung Werner Wirtschaftsunternehmen. Soeben hatte er die aktuelle Zahl von Ausbildungsverträgen in der Lippestadt verkündet: 104. Und damit 14 mehr als im Vorjahr.

Die gute Konjunkturlage, die niedrige Arbeitslosigkeit, die hohen Ausbildungszahlen - bei der diesjährigen Runde der IHK-Wirtschaftsgespräche gab es durchweg erfreuliche Nachrichten. Etwa 75 Vertreter aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik waren dazu am Montagnachmittag in die Räume des Veranstaltungsspezialisten Satis&Fy im Baaken gekommen.

Gute Zahlen aus der Statistik

Die guten Zahlen untermauerte Bürgermeister Lothar Christ in seinem Beitrag mit Statistiken zur Bevölkerungsentwicklung, Einkommens- und Geburtenentwicklung. Diese Erfolge heftet er sich und der lokalen Politik zum Teil selbst ans Revers: „Was wir in Werne machen, kann nicht ganz falsch sein.“

Am Schluss seiner Rede wies er darauf hin, dass das Solebad in den nächsten Tagen eine besondere „Vorfreude-Aktion“ starte: nämlich erheblich rabattierte Eintrittskarten. Christ: „Vielleicht ist das ja für den ein oder anderen ein schönes Weihnachtspräsent.“

Kritik an sparsamer Ausweisung von Gewerbeflächen

IHK-Hauptgeschäftsführer Stefan Schreiber griff in seiner Rede die Regionalplanung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) Essen scharf an. Sie bestimme über die Ausweisung von Gewerbeflächen vor Ort. Doch die Experten der Region, wie etwa die Wirtschaftsförderung des Kreises Unna, könnten diese Aufgabe deutlich besser erfüllen. Schreiber sprach von einer zentralen „restriktiven Flächenpolitik“. Aber Unternehmen bräuchten „Fläche, um sich zu entwickeln“.

Zu Beginn hatten zwei Werner Unternehmen die Gäste begrüßt: Adelheid Hauschopp-Francke und Jan Höttcke. Beide sind gewählte Mitglieder der IHK Dortmund/Unna und berichteten über ihre Tätigkeit bei der Industrie- und Handelskammer.

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