Windrad in Wessel geht kommende Woche ans Netz

dzEnergiewende

In der Spitze 229 Meter hoch, fünf bis sechs Millionen Euro teuer und Stromproduzent von 11,23 Millionen Kilowattstunden im Jahr - nächste Woche geht das neue Windrad Wessel ans Netz.

Werne

, 10.11.2018, 15:47 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Fachleute testen gerade alle Komponenten wie Trafos, Schalttechnik, richtige Blatteinstellung und so weiter“, sagt Lukas Sebbel auf Anfrage. Gemeinsam mit vier weiteren Grundbesitzern ist er Investor des fünf bis sechs Millionen Euro teuren Energie-Rades.

Sebbel, zugleich Geschäftsführer der Gesellschaft „Bürgerwindrad Olde Feld GmbH & Co.KG“, kann noch keinen genaueren Termin für den ersten Dreh des Riesen-Rades nennen. „Die Techniker testen alles durch. Wenn alles in Ordnung ist, geht das Windrad in Betrieb“.

Genaue Kalkulation war Voraussetzung für den Zuschlag

Nach dem damals geänderten Erneuerbare Energie Gesetzes hatten die Investoren im Mai 2017 eine Baugenehmigung und eine genaue Kalkulation über Kosten und Erträge eingereicht. Daraus errechnete sich der Preis, den die Olde Feld-Gesellschaft pro Kilowattstunde vergütet haben will. Die Bundesnetzagentur vergibt dann auf dieser Basis den Zuschlag, oder auch nicht.

Windrad in Wessel geht kommende Woche ans Netz

Vorsichtig bugsiert der Kran am 17. Oktober 2018 das Rotoblatt in die Aufnahme-Öffnung an der Nabe. © Jörg Heckenkamp

“Wir haben ihn sofort bekommen“, sagt Lukas Sebbel. Eine Absage hätte einen großen wirtschaftlichen Verlust bedeuten können. „Denn bis zur Antragstellung haben Sie schon hohe Kosten, etwa für die diversen Gutachten.“

Doch bei Olde Feld ging alles gut und auch der Bau des weithin sichtbaren Rades lief problemlos. Die kalkulierte Windernte von gut 11 Millionen Kilowattstunden pro Jahr würde ausreichen, um 3200 Drei-Personen-Haushalte mit Strom zu versorgen.

Tatsache: 40 Tonnen wiegt jedes Rotorblatt

Nach einer ersten Veröffentlichung über die Montage der drei Rotorblätter zweifelten Leser das angegebene Gewicht von 40 Tonnen pro Rotorblatt an. Doch Sebbel bestätigt: „Nageln sie mich nicht auf ein Kilogramm fest, aber jedes Blatt wiegt 40 Tonnen.“

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