„Wilsberg“ spielt erstmals in Bielefeld

Münsters berühmtester TV-Privatdetektiv Georg Wilsberg (Leonard Lansink) ermittelt erstmals in Bielefeld. Derzeit laufen dort Dreharbeiten für zwei Folgen der ZDF-Krimiserie, die in der ostwestfälischen Stadt spielen. Damit tragen die Wilsberg-Macher einer wiederkehrenden Anspielung Rechnung: Seit den frühen Folgen wird Bielefeld in jeder Episode der ZDF-Krimireihe mindestens einmal erwähnt - nur dort war der Privatermittler bisher noch nie.

18.10.2018, 11:14 Uhr / Lesedauer: 1 min
„Wilsberg“ spielt erstmals in Bielefeld

Der „Wilsberg“-Darsteller Leonard Lansink posiert auf dem Prinzipalmarkt in Münster. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

Der zuständige Redakteur Martin R. Neumann, der den „Wilsberg“-Stoff für das Fernsehen entdeckt hatte, wollte mit dem sich wiederholenden Witz seiner Heimatstadt Aufmerksamkeit verschaffen. Daraus habe sich schließlich bei den „Wilsberg“-Zuschauern ein Hype entwickelt. Hintergrund ist die humorvolle Auseinandersetzung mit der regionalen Rivalität zwischen den beiden westfälischen Großstädten.

Beide Städte hielten sich jeweils für die „Königin Westfalens“, sagte Wilsberg-Darsteller Leonard Lansink am Montag am Rande der Dreharbeiten in Bielefeld. „Ich habe jetzt den Eindruck, dass Bielefeld die lebendigere Stadt ist und Münster idyllischer“, sagte Lansink. Münster punkte dabei mit prächtigem Schloss und Kopfsteinpflaster, Bielefeld mit Straßenbahn und etwas mehr Trubel.

Neun Drehtage hat das ZDF für die Außenaufnahmen in Bielefeld geplant: Die beiden für 2019 vorgesehenen Episoden spielen unter anderem auf der Sparrenburg und vor dem Rathaus, beides Wahrzeichen von Bielefeld. In beiden Filmen ist es übrigens ein für langjährige „Wilsberg“-Kenner bekanntes Gesicht, das Wilsberg nach Ostwestfalen führt: Sein Freund Manni Höch (Heinrich Schafmeister), in den ersten Folgen noch Hauptfigur der Serie, lebt in Bielefeld.

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