Umzug in den Herbstferien? So ist der Stand der Bauarbeiten an der Wiehagenschule

Wiehagenschule

Der Neubau der Wiehagenschule an der Stockumer Straße sorgte für reichlich Diskussionsstoff. Nicht nur, weil sich die Fertigstellung verzögerte. Nun sieht es aber gar nicht mal so schlecht aus.

Werne

, 26.09.2019, 15:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Umzug in den Herbstferien? So ist der Stand der Bauarbeiten an der Wiehagenschule

Die Arbeiten am Neubau der Wiehagenschule an der Stockumer Straße gehen in die finale Phase. © Felix Püschner

Erst ging plötzlich der Zeitplan nicht mehr auf – und dann war man sich auf Seiten der Stadt noch nicht einmal einig darüber, wie man dies gegenüber der Öffentlichkeit begründet: Zunächst musste der nicht so recht trocknende Estrich als Ursache für die Verzögerung herhalten, dann aber doch der Knatsch mit dem Architekten – Unstimmigkeiten, die zudem Mehrkosten von mindestens 150.000 Euro bedeuteten.

Im Betriebsausschuss für den Kommunalbetrieb Werne (KBW) konnte Björn Rother vom Gebäudemanagement der Stadt am Mittwoch, 25. September, Positives verkünden. „Die Fertigstellung ist in Sichtweite“, so Rother. Und das heißt: Das vor einigen Monaten korrigierte Zeitziel für einen Umzug der Schule an ihren neuen Standort an der Stockumer Straße wird man aller Voraussicht nach einhalten können.

Umzug der Wiehagenschule in den Herbstferien

Ursprünglich sollten die Schüler bereits in den Sommerferien umziehen, zuletzt visierte die Stadt dafür die Herbstferien an. Eine Rechnung, die laut Rother nun aufgehen wird. Die Arbeiten an den Gewerken seien bis auf ein paar Restarbeiten abgeschlossen, Mensaküche und Aufzug seien betriebsbereit, die Tafeln montiert, zwei Klassenräume bereits komplett eingerichtet.

Die Außenfassade werde bereits am Donnerstag „final verfugt“, die Verglasung am Vordach folgt am Montag, 30. September. Der Umzug könne am 14. Oktober starten. Auch die Spielgeräte sollen dann von den bisherigen Standorten an der Horster Straße und der Schulstraße zum Neubau an der Stockumer Straße transportiert werden.

An einigen Stellen – vor allem bei der Elektronik – sei allerdings noch etwas Feintuning nötig, so Rother. Und dass wirklich jede Kleinstarbeit bis zum ersten Schultag nach den Herbstferien am 28. Oktober erledigt sein wird, davon gehen die Verantwortlichen auch nicht wirklich aus. „Es wird aber nichts sein, das den Schulbetrieb beeinträchtigt“, erklärte Frank Adamietz, Leiter des Kommunalbetriebes, in der Ausschusssitzung.

Die Kosten für das Neubau-Projekt liegen aktuell bei 10,42 Millionen Euro – die Mehrkosten von 150.000 Euro bereits eingerechnet.

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