Wie geht es weiter mit dem Bau des Cafés Extrablatt in Schwerte?

dzGastronomie in Schwerte

Mitten in der Innenstadt klafft seit zehn Monaten eine Baulücke. Hier, am Eingang der Fußgängerzone, soll ein Café Extrablatt gebaut werden. Wie weit sind die Pläne, wann geht es los?

Schwerte

, 15.08.2019, 15:41 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Bagger steht schon einige Zeit auf dem Gelände, große Bohrpfähle grenzen das Grundstück zur Friedensstraße ab. Jetzt kamen noch ein Dixiklo und ein Stapel Bauholz hinzu. Immer wieder kam es beim Baubeginn zu Verzögerungen. Zuletzt waren archäologische Untersuchungen auf dem Grundstück angeordnet. Die Archäologen sind weg. Doch wann soll es denn jetzt eigentlich losgehen?

Im Prinzip sofort: „Bei uns wurde jetzt der Baubeginn angezeigt“, erklärte Stadtsprecher Ingo Rous auf Anfrage. Die Investoren, die Münsterland Ruhr Immobilien GmbH (MRI), gab sich zwar bedeckt, bestätigte aber, dass mit dem Bau begonnen werde.

Eigentlich sollte das bereits im Februar geschehen sein. Doch archäologische Untersuchungen und die Verlegung einer Fernwärmeleitung verzögerten den Baubeginn.

Wie geht es weiter mit dem Bau des Cafés Extrablatt in Schwerte?

So soll das Gebäude mit dem Café Extrablatt aussehen. © MRI

Pläne wurden bereits im Januar vorgestellt

Im Januar hatten die Investoren die Pläne für den Bau vorgestellt: Viereinhalbgeschossig soll er werden. Neben dem Café Extrablatt im Erdgeschoss sind auch normale 14 Wohnungen sowie zwei Penthousewohnungen geplant. Die Außengastronomie soll vor dem Gebäude eingerichtet werden. Anders als seine Vorgänger soll das neue Haus nicht direkt am, sondern 4,80 Meter entfernt vom Bürgersteig stehen. Die Parkplätze, die für die Gastronomie notwendig sind, will man am Nordwall, an der Ecke zur Kleppingstraße einrichten.

Extrablatt will weiter 2020 eröffnen

Wann das Café Extrablatt denn dann eröffnet, dazu gibt es bislang keine sicheren Angaben. Der Expansionsmanager der Extrablatt-Kette, Carsten Dreyer, sagte am Freitag auf Anfrage der Ruhr Nachrichten, dass man im Laufe des Jahres 2020 eröffnen werde. Man habe aber keinen Druck und werde den Bauherren nicht unter Druck setzen. Ein Eröffnungstermin sei in den Verträgen nicht festgeschrieben.

Dass es einen festen Vertrag mit der Gastronomiekette gibt, hatten die Investoren bereits im Januar bestätigt. Das Café Extrablatt sei vertraglich mit dem Objekt verknüpft, hieß es auf Nachfragen der Kommunalpolitiker.

Archäologen vermuteten versunkenes Stadttor auf dem Grundstück

Im Mai hatten Archäologen vom Landschaftsverband den Baugrund untersucht. Sie fanden zwar eine Böschungskante des mittelalterlichen Stadtgrabens, aber nicht wie erst vermutet ein versunkenes Stadttor. Seit einigen Wochen arbeiten die Stadtwerke dort und verlängern ihre Fernwärmeleitung vom Ruhrtal Gymnasium bis zum künftigen Café Extrablatt. Diese Arbeiten, die mit Sperrungen des Nordwalls einhergehen, sollen nach Angaben der Stadt am 27. August abgeschlossen sein.

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