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Wie Dinge ins Museum kommen: Neue Ausstellung

Die Sonderausstellung „Gerettet, geliehen, gekauft – wie die Dinge ins Museum kommen“ ist zurzeit im Museum der Stadt Lünen zu sehen. Sie stellt Exponate aus dem Bestand des Museum vor und erklärt, wie sie dort hingelangt sind. Vieles wurde dem Museum auch geschenkt.
18.12.2019
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Das Steag-Kraftwerk ist Geschichte. Teile davon sind als Schenkung jetzt im Museum. Dazu zählt eine Schaltanlage samt Schaltkasten. Museumsleiterin Dr. Katja Stromberg konnte sich einiges aussuchen, darunter ein Notruftelefon und eine Sirene. Auffällig ist die große Werksuhr. Sie wurde am Tag der Stilllegung am 22.12.2018 um 14.33 Uhr angehalten..© Stadt Lünen
Die ältesten Exponate der Ausstellung sind Teile der Sammlung des Geologen und Bergmanns Bernhard Falk. Nach Erdzeitaltern sortiert, sind Schnecken, Muscheln und Fossilien zu sehen. Der Star ist der Backenzahn eines Mammuts. Museumsleiterin Dr. Katja Stromberg hat sich eigens Handschuhe angezogen, um den Zeitzeugen der Eiszeit aus der Vitrine zu holen.© Quiring-Lategahn
Drei Kleider aus dem Biedermeier fallen in der Ausstellung auf. Sie sind eine Leihgabe einer nach Lünen gezogenen Familie und haben die Zeiten in einer Verkleidungskiste überlebt. Das rosafarbene Kleid hat hinten viel Stoff und eine Rosette. Mit schmaler Taille ist es für unverheiratete Frauen gedacht. Das Tuch am rechten Kleid diente als Mantel.© Foto Blaszczyk
Eine Kaffeekanne von 1820, mehrfach liebevoll geflickt, gehört zu einer Sammlung von Geschirr mit Zwiebelmuster in der Ausstellung "Gerettet, geliehen, gekauft - wie die Dinge ins Museum kommen" des Museums der Stadt Lünen. Dort findet sich auch eine Kaffee-Kanne aus Jenaer Glas. Sie funktioniert so, wie es wir es heute von Espresso-Kannen kennen.© Foto Blaszczyk
Vor dem Wegwerfen gerettet: Alte Kirchenfenster von St. Marien aus dem Jahr 1895 werden im Museum verwahrt. 2006 bekam die Kirche neue Fenster. Die alten hat die Küsterin aus dem Container gezogen und ins Museum gebracht. Gesichert wurden dort auch alte Bodenfliesen aus St. Marien, die aus dem 12. Jahrhundert stammen. © Foto Blaszczyk
Geschenkt wurden dem Museum verschiedene Truhen. Eine davon hütet den Schatz der Aussteuer, eine andere enthielt die Schallplattensammlung einer Familie. Besonders ist eine Fluchtkiste, in der Elfriede Thiel Erinnerungsstücke mitgenommen hat. Das sind Bilder, Spirituskocher, Weihnachtsartikel oder ein handgeschriebenes Kochbuch der Mutter.© Foto Blaszczyk
Dieser Ofen aus der Schlosserei der Zeche Victoria fand seinen Weg ins Museum.© Foto Blaszczyk
Kleider aus dem Biedermeier: Rechts ist ein Tuch zu sehen, dass als Mantelersatz getragen wurde.© Foto Blaszczyk
Verzierungen am Kleid aus der Biedermeierzeit.© Foto Blaszczyk
Rosette und viel Stoff betonten den Po.© Foto Blaszczyk
Aufwendig gearbeitet: Ein Kleid aus der Biedermeier-Zeit.© Foto Blaszczyk
Eine Leihgabe einer nach Lünen gezogenen Familie sind diese Kleider.© Foto Blaszczyk
Vor dem Wegwerfen gerettet: Alte Kirchenfenster von St. Marien.© Foto Blaszczyk
Vor dem Wegwerfen gerettet: Alte Kirchenfenster von St. Marien.© Foto Blaszczyk
Vor dem Wegwerfen gerettet: Alte Kirchenfenster von St. Marien.© Foto Blaszczyk