In den ersten 209 Tagen im Amt musste sich Bürgermeister Dimitrios Axourgos auch mit ersten Schwierigkeiten auseinandersetzen. Im Interview ging es vom B236-Ausbau bis zur IGA.

Schwerte

, 12.10.2018, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ein ehemaliger Lehrer wird Bürgermeister. Was lag da näher, als ihn nach 209 Tagen im Rathaus zum Interview zurück in einen Klassenraum zu bitten? Wir wählten allerdings einen nicht ganz realen Klassenraum. Den hatte das Theater am Fluss für das Stück „Frau Müller muss weg“ aufgebaut.

In der Theaterkulisse ging es dann aber ohne Souffleuse und Regieanweisungen um aktuelle Politik und was aus den Wahlkampfversprechen geworden ist. Zum Beispiel dem Kino oder dem Verkehrsplaner, den Schwerte ja bekommen soll.

Ein intensives Gespräch

Herausgekommen ist ein intensives Gespräch über die Stadt und den Menschen im neuen Amt, über die fehlende Mehrheit und sein Verhältnis zu seinem ehemaligen Gegenkandidaten Adrian Mork und den Grünen im Rat, über die Bahnhofstraße und die B236.

Hier die wichtigsten Antworten kurz zusammengefasst:

  • Es gibt Gespräche über ein Projekt mit einem Kino in der Innenstadt.
  • Im zweiten Anlauf hofft man, in der kommenden Woche einen städtischen Verkehrsplaner oder eine Planerin zu finden.
  • Auch nach der Abstimmungsniederlage beim Thema Internationale Gartenbauausstellung werde man Gespräche mit allen Fraktionen im Rathaus suchen.
  • Bei einer Fraktionssitzung der Grünen sei er noch nie gewesen, weil er nicht eingeladen worden sei.
  • Schwertes wichtigste Aufgabe sei es, die Schulen zu sanieren.
  • Bislang sei ihm in Schwerte noch kein politischer Fehler unterlaufen, so Axourgos.
  • Die Stadt braucht private Investitionen.
  • Die Zusammenarbeit mit Adrian Mork sei professionell.
  • Die Anlieger der Bahnhofstraße seien zurecht sauer auf die Stadt.
  • Und am Freitag habe er beim Notar einen Wohnsitz in Schwerte klar gemacht.

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