Widerstand gegen Union-Positionspapier

Gegen das Positionspapier des Zweitligisten Union Berlin zur Strukturreform im deutschen Fußball regt sich erster Widerstand aus der Bundesliga. „Wir sollten uns lieber zusammen Gedanken machen, bevor einzelne Vereine Positionspapiere rausschicken. Das ist kontraproduktiv“, sagte Max Eberl, Manager von Borussia Mönchengladbach.

04.10.2018, 14:08 Uhr / Lesedauer: 1 min

Sein Dortmunder Kollege Michael Zorc sagte: „Ich habe das Papier noch nicht ganz gelesen. Aber grundsätzlich sehe ich die Struktur, die wir haben, als erhaltenswert an.“

Auch Eberl erklärte, das Papier noch nicht gelesen zu haben. „Es ist doch sehr umfangreich.“ Deshalb wollte er sich inhaltlich nur bedingt äußern. „Aber wir machen uns sowieso alle Gedanken“, sagte er: „Die FIFA sucht gerade in einer Task Force neue Regularien in Bezug auf Leihspieler. Und im Fall der Gehaltsobergrenze müssen wir uns fragen, ob wir in unserem Mikrokosmos Fußball eigene Gesetze einführen, die vor ordentlichen Gerichten vielleicht nicht standhalten.“

Union hatte unter anderem eine Begrenzung der Spielergehälter und der Zahl von Leihspielern, eine Umverteilung der TV-Gelder sowie eine Aufstockung der Profiligen gefordert.

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