Wettkampf um den härtesten Feuerwehrmann der Welt

Auch im Ernstfall müssen Feuerwehrleute Schläuche ausziehen, Treppen hochlaufen, ohnmächtige Menschen aus dem Gefahrenbereich ziehen. In Mönchengladbach messen sich die Besten im Wettbewerb.

08.06.2019 / Lesedauer: 2 min
Wettkampf um den härtesten Feuerwehrmann der Welt

Alexander Meyer von der Berufsfeuerwehr Göttingen springt auf eine Weichbodenmatte. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv

In der Europameisterschaft um den Titel „Härtester Feuerwehrmann der Welt“ treten heute in Mönchengladbach knapp 300 Feuerwehrmänner und sechs Frauen aus acht Ländern an. Bei der Kombination aus Leistungswettkampf, Sportveranstaltung und Showprogramm müssen Feuerwehrmänner an den Wettkampftagen Samstag und Sonntag meist in voller Montur - mit feuerfester Hose, Jacke, Stiefeln Helm und Atemschutz - Kraft, Koordination und Kondition beweisen.

Die vier kräftezehrenden Stationen des „TFA“-Wettkampfs („Toughest Firefighter Alive“) entsprechen den beruflichen Aufgaben der Feuerwehrleute: Die Teilnehmer müssen Schläuche ausziehen, Gewichte gebückt durch Betonröhren schleppen, lebensgroße 80 Kilogramm schwere Puppen wie in einem Notfall wegziehen, über eine drei Meter hohe Wand klettern und vom Keller eines Klinikgebäudes in den 14. Stock rennen. „Das ist Hochleistungssport“, sagte der Sprecher der Feuerwehr Mönchengladbach, Frank Niessen. Veranstalter des Wettkampfes ist ein Team der Feuerwehr Mönchengladbach.

Die Teilnehmer treten in Staffel- und Einzelwettbewerben an. Die Schnellsten gewinnen. Im vergangenen Jahr kam der Gewinner aus Polen. Die Teilnehmer kommen aktuell aus Dänemark, Norwegen, Estland, Polen, Tschechien, Großbritannien, Österreich und Deutschland.

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