Weniger junge Komasäufer in NRW

Die Zahl der jungen Komasäufer in Nordrhein-Westfalen ist nach einem jahrelangen Anstieg zuletzt wieder gesunken. Etwa 4920 Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 19 Jahren waren 2017 wegen einer akuten Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt worden. Das ist ein Rückgang um rund 5 Prozent, wie das Statistische Landesamt am Montag mitteilte. Zuvor war die Zahl der jugendlichen Komasäufer seit 2014 stetig gestiegen.

05.11.2018, 12:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Weniger junge Komasäufer in NRW

Zwei Jugendliche halten einen Schlauch mit aufgesetzem Trichter fest. Foto: Uwe Anspach/Archiv

Bei den Jugendlichen unter 15 Jahren beträgt der Rückgang der Fälle 7 Prozent. 2017 tranken sich 568 Mädchen und Jungen aus dieser Altersgruppe ins Koma. 2016 waren es noch 611 junge Menschen.

Der Anteil der betroffenen Mädchen an allen Jugendlichen lag 2017 bei 44,3 Prozent (2016: 44,7 Prozent). Demnach wurden im vergangenen Jahr etwa 2180 Mädchen (minus 6 Prozent im Vergleich zu 2016) und 2740 Jungen (minus 4,5 Prozent) im Krankenhaus behandelt.

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