Weniger Motorradfahrer bei Unfällen in NRW getötet

Die Zahl der tödlichen Motorradunfälle ist rückläufig. Im ersten Halbjahr starben auf den Straßen Nordrhein-Westfalens 29 Motorradfahrer, wie das NRW-Innenministerium auf dpa-Anfrage mitteilte. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 34 Tote. Bei jeweils rund 60 Prozent der tödlichen Unfälle wurden die Motorradfahrer als Unfallverursacher ausgemacht.

29.07.2019 / Lesedauer: 2 min
Weniger Motorradfahrer bei Unfällen in NRW getötet

Ein Motorradfahrer fährt in der Nähe von Rurberg durch eine Kurve. Foto: Oliver Berg

Die Zahl der nicht-tödlichen Motorradunfälle sank ebenfalls - und zwar um fast elf Prozent von 1918 auf 1711 Fälle. „Das ist ein positiver Trend, der mich sehr freut“, kommentierte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU). „Aber für eine Entwarnung ist es viel zu früh. Motorradfahrer haben ein höheres Risiko, sich bei Unfällen schwer zu verletzen. Das muss ihnen bewusst sein, aber auch den anderen Verkehrsteilnehmern.“

Die Auswertung der Unfallzahlen zeige, dass Motorradfahrer nicht mehr so sehr auf den beliebten Ausflugsstrecken verunglücken, sondern häufiger innerorts.

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