Weniger Laternen-Umzüge

08.11.2018, 18:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Weniger Laternen-Umzüge

Der Martinimarkt in Langschede findet dieses Jahr nicht statt. © Udo Hennes

Jedes Jahr werden Feste zu Ehren des Heiligen Sankt Martin gefeiert. Traditionell gehen Kinder mit ihren Eltern durch die Straßen. Sie tragen Laternen und beleuchten damit ihren Weg. In Fröndenberg gibt es solche Umzüge auch. Dieses Jahr sind es aber zwei weniger. Am Treffpunkt Windmühle gibt es keinen Umzug, sondern ein Lichterfest. Laternen oder Taschenlampen sind trotzdem gewünscht.

Und auch in Langschede fehlt ein Umzug. Damen des Schützenvereins veranstalten seit 20 Jahren ein kleines Fest und einen Umzug. Das Fest heißt Martinimarkt und wurde bei dem Sportverein SV Langschede gefeiert. Deses Jahr wurden nicht genug Helfer gefunden. Die Organisatorin Elisabeth Reuter findet das sehr schade. Sie hofft, dass das Fest und der Umzug nächstes Jahr wieder stattfinden können. Der Ausfall in diesem Jahr soll ein Denkzettel für diejenigen sein, die nicht helfen wollten. Sie versteht aber auch, dass das Organisieren eines Festes viel Zeit in Anspruch nimmt. Nicht jeder schafft es, zu helfen. Nicht nur der Verkauf von Essen und Getränken ist eine Aufgabe, sondern auch das Planen und Aufbauen vorher. Das bekommen die Gäste oft gar nicht mit.

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