Weniger Insolvenzverfahren in Nordrhein-Westfalen beantragt

Weniger Unternehmen und Verbraucher haben in Nordrhein-Westfalen im ersten Halbjahr 2019 einen Insolvenzantrag gestellt. Von Januar bis Juni seien knapp 13 280 Anträge eingegangen, teilte IT.NRW als Statistisches Landesamt des Landes NRW am Freitag mit. Das waren im Vorjahresvergleich 2,1 Prozent weniger. Zeitgleich sank auch die Höhe der Forderungen um ein Fünftel von 2,75 Milliarden Euro auf 2,15 Milliarden Euro.

06.09.2019, 11:19 Uhr / Lesedauer: 1 min

Von den etwas mehr als 2800 Unternehmensinsolvenzen waren laut IT.-NRW rund 19 000 Arbeitnehmer betroffen. Mehr als ein Viertel der Anträge wurden mangels Masse abgewiesen. Bei den Amtsgerichten in NRW gehen seit Jahren immer weniger Insolvenzverfahren ein. 2009 zählte das Statistische Landesamt 37501 Fälle. Im vergangenen Jahr waren es nur noch 26 817. Damit gingen die Verfahrenszahlen in den vergangenen neun Jahren um mehr als ein Viertel zurück.

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