Weniger Baugenehmigungen in NRW

Trotz der Wohnungsknappheit in vielen Städten ist die Zahl der erteilten Baugenehmigungen in Nordrhein-Westen in den ersten neun Monaten dieses Jahres um 1,8 Prozent auf 40 427 gesunken. Der Rückgang der Genehmigungen betreffe in erster Linie den Neubau von Wohngebäuden egal ob es sich um Ein-, Zwei- oder Mehrfamilienhäuser handele, berichtete das Statistische Landesamt am Mittwoch. Beim Ausbau von bestehenden Gebäuden - etwa dem Einbau einer Dachgeschosswohnung - sei dagegen zumindest eine geringfügige Zunahme der Genehmigungen zu beobachten.

13.11.2019, 13:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) hatte bereits vor einigen Wochen den Mangel an bezahlbarem Bauland für den Rückgang der Baugenehmigungen verantwortlich gemacht. Die Kommunen müssten mehr Flächen ausweisen. Neben den knappen Flächen in den Ballungsräumen und den gestiegenen Grundstückspreisen gilt aber auch der Mangel an Handwerkern als weiterer Grund für die Entwicklung.

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