Weiter Streit wegen verkaufsoffener Sonntage in NRW

Rund ein halbes Jahr nach der Änderung des NRW-Ladenöffnungsgesetzes gibt es weiter Streit um die verkaufsoffenen Sonntage im Land. Aktuell klagt die Gewerkschaft Verdi nach eigenen Angaben unter anderem gegen das geplante Sonntagsshoppen in Köln, Detmold und weiteren Kommunen. Damit sieht der Handel den Wegfall von weiteren umsatzstarken Tagen im Weihnachtsgeschäft bedroht. Seit der Gesetzesänderung im Frühjahr klagte die Gewerkschaft landesweit 13 Mal erfolgreich gegen geplante verkaufsoffene Sonntage.

29.10.2018, 21:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Weiter Streit wegen verkaufsoffener Sonntage in NRW

Gewerkschaft und Handel streiten in Nordrhein-Westfalen weiter um verkaufsoffene Sonntage. Foto: Gero Breloer/Archiv

Mit der Neuregelung hatte die schwarz-gelbe Landesregierung die Zahl der erlaubten verkaufsoffenen Sonntage von vier auf acht pro Kommune verdoppelt. Gleichzeitig sollte eine Genehmigung von Sonntagsöffnungen erleichtert werden.

Nach Schätzungen des NRW-Wirtschaftsministeriums fanden auf Basis des neuen Gesetzes inzwischen bereits rund 150 verkaufsoffene Sonntage landesweit statt.

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