Weißer Ring fürchtet mehr Gewaltopfer durch AfD

Der Weiße Ring grenzt sich demonstrativ von der AfD ab. „Wir haben den Eindruck, dass die AfD Ängste schürt und durch ihre Rhetorik Feindbilder aufbaut“, sagte der neue Bundesvorsitzende des Opferschutzvereins, Jörg Ziercke, der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. „Unsere große Sorge ist, dass dies zu mehr Gewaltopfern führen wird.“

10.10.2018, 13:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Weißer Ring fürchtet mehr Gewaltopfer durch AfD

Der Bundesvorsitzende des Weißen Rings Jörg Ziercke spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Carsten Rehder/Archiv

Die AfD in Rösrath bei Köln hatte im September nach Angaben des Weißen Rings ohne Abstimmung mit ihm das Logo des Opfervereins verwendet, um Spenden für den Verein zu sammeln. „Das hat uns empört und ist ein klarer Angriff auf das Vertrauen der Opfer“, sagte Ziercke. Die AfD im Rheinisch-Bergischen Kreis entschuldigte sich für die fehlende Rückfrage und die Verwendung des Logos. Der Weiße Ring sei „ohne jeden Hintergedanken“ als Spendenempfänger gewählt worden.

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