Weil er nur weg war: Engländerin baut Mann Kneipe im Garten

Kurios

Eine britische Gattin war es leid, dass ihr Mann permanent im örtlichen Pub rumhing anstatt zu Hause zu sein. Satt ihn zur Rede zu stellen, baute sie ihrem Ehemann einen eigenen Pub im Garten.

Newton Abbot

09.12.2019, 07:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Weil er nur weg war: Engländerin baut Mann Kneipe im Garten

Damit er auf sein Pint im Pub nicht verzichten muss, baute eine Britin ihrem Ehemann einen Pub in den Garten. © picture alliance / dpa

Jayne und Paul Tapper aus dem englischen Newton Abbot in Devon führen eigentlich eine glückliche Ehe. Nur dass Paul permanent in seiner Stammkneipe sitzt, wenn der Ingenieur nicht gerade bei der Arbeit ist. Eines Tages reichte es der 48-Jährigen. Sie baute einfach eine eigene Kneipe in ihren Garten – und nannte den Laden frech „Zur Hundehütte“. Das jedenfalls berichtet der britische Daily Mirror.

„Ich dachte mir, warum nicht einen eigenen Pub auf die Beine stellen und meine eigene Herrin zu sein. Außerdem kann ich den Leuten dann immer sagen, mein Mann ist in der Hundehütte“, erzählte Jayne Taylor dem Mirror.

Die Mutter dreier Kinder, die als Krankenschwester arbeitet, erzählt weiter, der Begriff „being in the doghouse“ habe eine ganz andere Bedeutung erfahren. Auf Englisch bedeutet die Redewendung nämlich eigentlich „in Ungnade gefallen sein“.

Sogar ein Daddelautomat steht bereit

Billig war die Hundehütte für den Gatten allerdings nicht, so der Mirror. 15.000 Pfund (rund 18.000 Euro) kostete das Ausheben des Gartens; die Hütte, die die Kneipe später beherbergen sollte, schlug noch einmal mit 2.700 Euro zu Buche. Zum gemütlichen Sitzen gab’s eine ausrangierte Kirchenbank (100 Pfund) – und sogar für den klassischen „Space Invaders“-Daddelautomaten (650 Pfund) war noch Platz.

Schließlich sollte Paul sich ja auch wohlfühlen. Nicht nur Paul liebt seine, wirklich seine eigene Kneipe. Auch die Kinder Tom, 31, Lorren, 24 und Jack, 26, sind richtig scharf auf die Hundehütte – und sparen auch noch ordentlich Geld beim Heimtrinken.

Inzwischen kommen auch Gäste

„Paul bringt sogar mittlerweile seine Kumpel mit“, sagt Jayne. Und da die ihre neue Stammkneipe im Garten gefunden haben, ist Jayne jetzt auch rund um die Uhr beschäftigt und überlegt mittlerweile, den „Doghouse Pub“ auch kommerziell zu vermieten.

RND/dk

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