Weihnachtsmarkt-Attentat: Ministerium weist Vorwürfe zurück

15.11.2019, 13:49 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das Bundesinnenministerium hat den Vorwurf zurückgewiesen, die Leitungsebene des Bundeskriminalamtes und des Ministeriums hätten Anfang 2016 versucht, einen Informanten mundtot zu machen. Der vom Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen geführte V-Mann „Murat“ hatte mehrfach auf die Gefährlichkeit des späteren Weihnachtsmarkt-Attentäter Anis Amri hingewiesen. Ein Ermittler aus NRW sagte als Zeuge im Untersuchungsausschuss des Bundestages aus, ein BKA-Beamter habe ihm gesagt, der V-Mann „mache zu viel Arbeit“. Diese Einschätzung komme von „ganz oben“.

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