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Weihnachtsbäume: Weniger Nadeln und kein sattes Dunkelgrün

Weihnachtsbäume könnten wegen der anhaltenden Trockenheit nicht nur ihre sattgrüne Farbe und viele Nadeln verlieren, sie könnten auch teurer werden. Denn die lange Dürreperiode im Sommer hat viele Pflanzen in den Schonungen bereits derart geschädigt, dass makellose Exemplare wohl zur Mangelware werden. Während in manchen Beständen bis zu 50 Prozent der Jungpflanzen vertrocknet seien, zeigten viele der in diesem Jahr erntereifen älteren Bäume bereits deutliche Trockenheitsschäden, sagte Waldbauer Eberhard Hennecke der Deutschen Presse-Agentur in Sundern. Hennecke ist Vorsitzender der Fachgruppe der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger im Landesverband Gartenbau NRW.

05.08.2018
Weihnachtsbäume: Weniger Nadeln und kein sattes Dunkelgrün

Vertrocknete Serbische Fichten stehen auf einer Weihnachtsbaumplantage. Foto: Bernd Settnik

Viele Bäume hätten einen Teil ihrer Nadeln verloren und seien in der Farbe bereits gelblicher geworden, sagte Hennecke. Fraglich sei, ob die Bäume überhaupt noch verkauft werden könnten. „Wenn es in den nächsten Wochen nicht sehr viel regnet, wird es dramatisch“, meinte er. Eine Bewässerung der Bestände oder eine Düngung der geschädigten Bäume sei derzeit nicht möglich, so dass nicht damit zu rechnen sei, dass sich die Pflanzen wieder vollständig erholten. Verbraucher müssten daher mit einem geringeren Angebot an Weihnachtsbäumen und deutlichen Qualitätseinbußen rechnen.

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