Wegen Sperre: Parensen erster Kandidat als Hübner-Ersatz

Auch das letzte Heimspiel des Jahres 2018 will der einzige ungeschlagene Zweitligist 1. FC Union Berlin ohne Niederlage überstehen. Am Samstag (13:00 Uhr) ist mit dem VfL Bochum ein Verfolger aus dem Tabellen-Mittelfeld zu Gast im Stadion An der Alten Försterei, wo Union-Trainer Urs Fischer seine Startelf vom 1:1 gegen Magdeburg auf jeden Fall auf einer Position ändern muss. Innenverteidiger Florian Hübner ist nach dem Erhalt der fünften Verwarnung gesperrt.

13.12.2018, 14:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wegen Sperre: Parensen erster Kandidat als Hübner-Ersatz

Unions Michael Parensen am Ball. Foto: Christophe Gateau/Archiv

Als erster Kandidat als Ersatz kommt Michael Parensen in Frage. „Man kann einen Spieler nicht immer gleichwertig ersetzen. Entscheidend ist, dass der Ersatzspieler ins Gefüge passt und versucht, sich einzubinden“, erklärte Fischer. „Da bin ich positiv gestimmt, was Michael Parensen oder Christoph Schösswendter betrifft. Michael hat zu Beginn der Meisterschaft schon auf der Position gespielt.“

Die anderen beiden Innenverteidiger - Fabian Schönheim und Marc Torrejon - kommen dagegen nicht als Hübner-Ersatz in Frage. Laut Fischer ist ihr Trainingsrückstand immer noch zu groß. Fraglich ist zudem, ob Mittelfeldspieler Grischa Prömel wieder in den Kader rücken kann. Seine Beinverletzung lässt immer noch kein Training mit der Mannschaft zu.

Mit einem Sieg gegen Bochum könnte Union den VfL auf sieben Zähler distanzieren und den dritten Platz verteidigen. Die Bochumer, die am Montag bei der 1:3-Niederlage gegen den FC St. Pauli einen Rückschlag hinnehmen mussten, will Fischer aber keinesfalls unterschätzen.

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