Wasserstand im Rhein an einigen Stellen so niedrig wie nie

Der Rhein führt an einigen Stellen so wenig Wasser wie seit langem nicht mehr. Nach wochenlanger Trockenheit und wegen des ausbleibenden Regens werden Rekordtiefstwerte unter anderem in Emmerich am Niederrhein gemessen. Dort erreichte der Pegelstand am Montag 26 Zentimeter, das sind zwei Zentimeter weniger als der bisherige Tiefstwert aus dem Jahr 2003, wie die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt mitteilte. Dies bedeute, dass die Wassertiefe in der Fahrrinne noch mindestens 2,22 Meter betrage. In den kommenden Tagen ist laut Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Duisburg-Rhein (WSA) mit noch niedrigeren Werten zu rechnen.

18.10.2018, 11:14 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wasserstand im Rhein an einigen Stellen so niedrig wie nie

Ein Schiff fährt neben einer durch extremes Niedrigwasser freigelegten Sandbank im Rhein. Foto: Boris Roessler/Archiv

In Duisburg-Ruhrort war der Pegel am Montag mit 175 Zentimetern nur noch einen Zentimeter vom Rekordtiefstwert entfernt, er könnte nach Schätzung des WSA noch am Montag „geknackt“ werden. In Wesel und Rees am Niederrhein könnten zum Ende der Woche neue Tiefstwerte erreicht werden. In Köln und Düsseldorf sind die Wasserstände dagegen noch zwischen fünf und zehn Zentimeter von den geringsten Werten entfernt.

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