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Waschhandschuh als wichtige Spur im Fall von totem Baby

Ein im Fall des toten Babys „Mia“ gefundenes Stoffstück könnte womöglich ein spezieller Waschhandschuh sein, wie er im türkischen Dampfbad Hamam benutzt wird. Die Ermittler hätten bei ihrer Suche nach der Mutter entsprechende Hinweise bekommen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag in Duisburg mit. Der türkisfarbene Lappen hatte bei dem toten Säugling gelegen, der Mitte November in einer polnischen Altkleidersortieranlage entdeckt worden war. Die Kleidersammlung stammte aus Duisburg.

11.01.2019

Ein Foto, das die Ermittler veröffentlicht hatten, brachte demnach rund 40 Hinweise aus der Bevölkerung. Es werde ermittelt, woher der Waschhandschuh stammen könnte. Konkrete Hinweise auf die Mutter des toten Kindes hätten sich durch den Lappen zunächst nicht ergeben. Nach ihr wird weiter gesucht.

Die Leiche des neugeborenen Mädchens, das Mia genannt wurde, war in einem Altkleidercontainer im Stadtteil Homberg abgelegt worden. Ein Leichenspürhund schlug dort an. Mit dem Inhalt gelangte der tote Säugling in die polnische Stadt Kielce.

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