Was wir von der Schwerter Redaktion in dieser Woche gelernt haben

dzWochenrückblick

Vom Mettwurst-Cup bis zum Matratzentest und dem Glühwein beim Martinsumzug reichen die Erkenntnisse dieser Woche.

11.11.2018, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Jeder Tag ist neu. Jeder Tag bringt eine neue Erkenntnis – auch für die Mitarbeiter in unserer Redaktion. An dieser Stelle präsentieren wir Ihnen unsere persönlichen Erkenntnisse der vergangenen Woche. Subjektiv, so wie die Journalisten es bei ihrer Arbeit nicht tun. Doch Vieles von dem, was wir recherchieren, bewegt uns genauso wie Sie – dienstliches und privates Engagement. Lesen Sie hier, was uns dies Woche aufgefallen ist:

Petra Berkenbusch

Was wir von der Schwerter Redaktion in dieser Woche gelernt haben

Eine schöne Kirche, ein neues Gemeindezentrum, ein wunderbar sanierter Altar – man könnte meinen, an St. Viktor mangele es nicht an Geld. Aber Quatsch. Die laufenden Kosten, zum Beispiel fürs Heizen, drücken die Gemeinde so arg, dass sie jetzt überlegt, ihre Räumlichkeiten nicht mehr kostenlos herzugeben. Zum Beispiel für Konzerte. Das wiederum trifft mittellose Chöre, wie zum Beispiel die Ensembles des KuWeBe, besonders hart. Sie erheben keinen Eintritt für ihre Konzerte und haben kein Budget für Raummieten. Das letzte Wort über Konzertabsagen ist noch nicht gesprochen, hofft © Franz-Josef Nentwig

Björn Althoff

Was wir von der Schwerter Redaktion in dieser Woche gelernt haben

„Im Schnee saß, iiiihim Schneee saß, im Schnee, da saß ein armeher Mann…“ Ja, das habe ich in dieser Woche wieder gesungen. Strophe zwei von „St. Martin“, der Klassiker beim Umzug, kennen Sie sicherlich. Strophe zwei ist seit Jahren meine liebste. Der Bettler bedankt sich natürlich. Ohne Martins Mantel wäre ja „der bitt‘re Frost sein Tooooood“ gewesen, heißt es am Ende von Strophe zwei. Im November 2018 hätte der Bettler natürlich auch ohne Mantel problemlos überlebt. Mein Glühwein wurde ja auch nicht kalt. Und so richtig geschmeckt hat er auch nicht. Es war einfach zu warm. Was haben wir schon gefroren bei Martinsumzügen in den vergangenen Jahren. Was haben sich die Kinder beschwert über kalte Hände! Wie viel Liter Nieselregen hatte ich in meiner Zeit als Kindergarten- und Grundschul-Papa schon in meinem Glühwein! Wie oft war das Bratwurst-Beigabe-Brötchen schon klatschnass! Aber 2018 wird es einfach nicht mehr kalt und regnerisch. Irgendwie schade. © dpa

Said Rezek

Was wir von der Schwerter Redaktion in dieser Woche gelernt haben

Qualität hat ihren Preis, so sagt man zumindest im Volksmund. Aber stimmt das auch wirklich? Bei einer Matratzen-Bewertung von Stiftung Warentest haben die Matratzen eines Discounters am besten abgeschnitten. Und das obwohl sie um ein Vielfaches günstiger sind als die Ware der sogenannten Qualitätsprodukte. In den vergangenen beiden Wochen haben wir in der Redaktion einen großen Brötchen-Test durchgeführt. Die Discounter Brötchen waren neben den etablierten Bäckern auch dabei. Ob die Brötchen von Lidl, Penny und Aldi besser abgeschnitten haben, ist die Frage. Nächsten Samstag werden Sie es erfahren.k

Heiko Mühlbauer

Was wir von der Schwerter Redaktion in dieser Woche gelernt haben

Ich war beim Sieger des diesjährigen Mettwurstcups und ließ mich in die Geheimnisse der guten Mettwurst einweihen. Die ist roh und vor allem mit echtem Buchenholz geräuchert. Wenn sie zur Salami werden soll, muss sie dann auch noch reifen, mindestens drei Monate. Dafür kann so eine Salami, trocken gelagert, nicht schlecht werden. Was ich aber vor allem dabei gelernt habe: Man kann, statt wirklich zu räuchern, Raucharomen nutzen und auch die Reifezeit einer Salami durch Zusatzstoffe verkürzen. Die Industriewurst, die man dann bekommt, ist allerdings nicht sehr lange haltbar. Und einen Mettwurst-Pokal gibts dafür auch nicht. © picture alliance / dpa

Annette Theobald-Block

Was wir von der Schwerter Redaktion in dieser Woche gelernt haben

Ärzte sind auch nur Menschen und keine Götter in Weiß. Stimmt. Ein Druckgefühl im Oberkiefer – mein Zahnarzt verwies mich beim Blick aufs Röntgenbild an den HNO-Arzt. Der sah nichts, ließ aber ein CT machen. Mittlerweile hatte ich Fieber und Kopfweh. Nachdem er den Bericht der Röntgenpraxis vorliegen hatte, ließ er mir über seine Mitarbeiterin ausrichten: Ich solle mit dem Ergebnis zum Zahnarzt. Der sah sich die CD mit den Bildern nach zwei Tagen an sagte, er sei nicht zuständig. Mit Recht, denn erst die Hausärztin las offenbar den Bericht der Rötgenpraxis auch wirklich: große Polypen in der linken Nasennebenhöhle.

© picture alliance / Mascha Bricht

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