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Was tun wenn Gelenke die Mobilität im Alter bremsen?

Künstliches gelenk

„Wir wollen alle bis ins hohe Alter fit bleiben“, weiß Dr. Dieter Metzner, Chefarzt der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie am Hellmig-Krankenhaus Kamen.

Klinikum Westfalen
12.07.2019, 23:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Kamen. Wenn Erkrankungen von Hüfte oder Knie das verhindern, dann hat die moderne Medizin oft überzeugende Antworten. Das seit 2013 kontinuierlich zertifizierte Kamener EndoProthetikZentrum (EPZ) liefert bei Bedarf individuelle Konzepte.

Lebensqualität des Patienten ist entscheidend

Die alternde Gesellschaft hat die Zahl der Fälle von künstlichem Gelenkersatz ansteigen lassen. Etwa ein Prozent der über 70-Jährigen bekommt in Deutschland ein neues Hüft- und rund 0,7 Prozent ein Kniegelenk. Auch bei jüngeren Patienten stellt sich manchmal die Frage nach einem Gelenkersatz. Der Entscheidung sollten intensive Diagnostik und individuelle Beratung vorausgehen, betont Dr. Dieter Metzner.

„Grundlage für eine Entscheidung ist die Lebensqualität des Patienten,“ so der Chefarzt. Wenn das Gelenk geschädigt ist, andere therapeutische Optionen ausgeschöpft sind und die Schmerzsituation des Patienten und die Einschränkung seiner Mobilität an einem entsprechenden Punkt angekommen sind, dann macht die Prüfung chirurgischer Optionen Sinn. Die subjektive Situation des Patienten spiele dabei eine ganz wesentliche Rolle.

Fällt die Entscheidung entsprechend aus, dann bietet die moderne Endoprothetik überzeugende Möglichkeiten. In vielen Fällen kann die körperliche Belastung durch minimalinvasives Vorgehen reduziert werden. Zertifizierte Endoprothetikzentren stehen für hohe Qualität und minimale Komplikationsrisiken. Externe Auditoren sprachen dem Fachzentrum am Kamener Krankenhaus jetzt erneut eine uneingeschränkte Empfehlung zur Erneuerung der Zertifizierung aus. Das Kamener EPZ erfüllt die Anforderungen der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie und der Arbeitsgemeinschaft für Endoprothetik bereits seit sechs Jahren.

Kompetente Beratung

Zur Behandlungsqualität gehört eine kompetente Beratung auch darüber, was das neue Gelenk kann und welche Belastung ein Eingriff trotz aller medizinischen Qualität bedeutet. Dr. Metzner: „Auf Basis einer sorgfältig getroffenen individuellen Therapieentscheidung kann moderne Endoprothetik Betroffenen zu einem massiven Zugewinn an Lebensqualität verhelfen.“

Was tun wenn Gelenke die
Mobilität im Alter bremsen?

Dr. Dieter Metzner ist Chefarzt der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie am Hellmig-Krankenhaus Kamen. © privat

Klinikum Westfalen

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