Was spielt Deutschland? Uni sucht Gamer für Studien

Computerspiele in Deutschland: Um herauszufinden, was, wann und wieviel gespielt wird, suchen Forscher der Universität Duisburg-Essen Freiwillige für eine Umfrage oder eine mehrstündige Untersuchung. „Wer ist überhaupt ein Gamer, und was für Fähigkeiten braucht es dazu? Wir wollen uns ein umfassendes Bild machen und suchen deshalb Videospieler aus ganz Deutschland“, sagt Studienleiter und Kognitionspsychologe Magnus Liebherr vom Lehrstuhl für Allgemeine Psychologie. Alle, die gerne zocken, können zum einen an einer zehnminütigen Online-Umfrage (http://udue.de/wasspieltdeutschland) teilnehmen. „Alter, Geschlecht oder die Häufigkeit des Spielens ist egal“, so Liebherr.

21.08.2019, 12:13 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bei der zweiten Studie werden Frauen und Männer zwischen 18 und 35 Jahren gesucht, die gar nicht oder mindestens 14 Mal in der Woche sogenannte MOBA-Games (Multiplayer Online Battle Arena) spielen, also Echtzeit-Strategiespiele mit Wettkampfcharakter. Was im Kopf der Spieler und Nicht-Spieler vor sich geht, wollen die Forscher durch eine Magnetresonanztomographie (MRT) herausfinden. „Wir möchten mehr über die Effekte des Spielens auf Aufmerksamkeit, Handlungskontrolle und Arbeitsgedächtnis herausfinden“, erklärt Liebherr. Diese Untersuchung dauert drei Stunden. Die Probanden bekommen eine Aufwandsentschädigung von 40 Euro.

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