Was die Mitarbeiter der Schwerter Redaktion in dieser Woche gelernt haben

dzWochenrückblick

Vom finnischen Winter über die Frage wie Muslims das Weihnachtsfest verbringen bis zu einem Gesprcäh von Mann zu Mann reichen die Themen, die den Mitarbeiter aufgefallen sind.

Schwerte

, 09.12.2018, 12:20 Uhr / Lesedauer: 1 min

Jeder Tag ist neu. Jeder Tag bringt eine neue Erkenntnis – auch für die Mitarbeiter in unserer Redaktion. An dieser Stelle präsentieren wir Ihnen unsere persönlichen Erkenntnisse der vergangenen Woche. Subjektiv, so wie die Journalisten es bei ihrer Arbeit nicht tun. Doch Vieles von dem, was wir recherchieren, bewegt uns genauso wie Sie – dienstliches und privates Engagement. Lesen Sie hier, was uns diese Woche aufgefallen ist:

Petra Berkenbusch

Was die Mitarbeiter der Schwerter Redaktion in dieser Woche gelernt haben

Von wegen eiskalt und immer dunkel: Schwertes finnische Partnerstadt Leppävirta hat ihren knapp 10.000 Einwohnern und ihren Gästen auch im Winter allerlei zu bieten. Trabrennen auf dem Unnukka-See, Sauna-Wettbewerbe (wer hält es am längsten in der Hitze aus?), Eisloch-Angeln – und Eisloch-Schwimmen. An vielen Seen, so hat uns Siegrid Mexner vom Arbeitskreis Schwerte-Leppävirta berichtet, gibt es offizielle Plätze mit Wärmehütten, an denen Eislöcher zum Schwimmen freigehalten werden. Aber auch viele Privatleute haben ihr eigenes Eisloch (Foto). Luxus oder Wahnsinn? Ich glaube, die Finnen sind ein bisschen verrückt © dpa

Björn Althoff

Was die Mitarbeiter der Schwerter Redaktion in dieser Woche gelernt haben

Kann man Beruf und Familie unter einen Hut bringen? Wenn man nicht nur ein Mann ist, sondern auch der Haupternährer der Familie? Womöglich sogar wenn man selbstständig ist und deshalb natürlich „selbst und ständig“? Hat man dann überhaupt eine Chance, Kraft vom Beruflichen abzuziehen und mehr in die Familie zu investieren? Um es kurz zu machen: Man kann. Man muss sich nur trauen. Das ist mir klar geworden, als ich mich längere Zeit mit Christian Schulz unterhalten habe. Ich kannte ihn schon vorher, als einen der anderen Väter aus der Schule. Aber bei diesem Gespräch hat er mich überrascht. Schnell gab es erstaunlichen Tiefgang: Was zählt im Leben? Der Beruf? Das Private? Beides? Was zu welchen Teilen? Was können wir heute überhaupt schon wissen und was wird erst die Zukunft zeigen? Christian Schulz ist selbstständiger Dachdeckermeister. Also in einer Branche, in der solche Gedanken – sagen wir mal: nicht so verbreitet sind. Aber wo sind sie das eigentlich heute schon wirklich? Obwohl sie es sein müssten. © Foto: Björn Althoff

Carolin Lehnert

Was die Mitarbeiter der Schwerter Redaktion in dieser Woche gelernt haben

Ins Kino gehen, ohne zu wissen, in welchen Film – wer hat das denn schon mal gemacht? Ich denke, die wenigsten, ich nämlich bis vor ein paar Tagen auch nicht. Das Ganze nennt sich Sneak Preview und wird momentan in den Kinos angeboten. Als mich dann meine Freundin vor ein paar Tagen dazu einlud war ich erstmal skeptisch und hielt nicht viel von der Idee. „Ohne zu wissen, welcher Film uns erwartet? - Stell dir vor, uns gefällt er nicht, dann haben wir den Salat und sitzen da drin“, sagte ich ihr. Aber genau das sei der Reiz an der ganzen Geschichte, überredete sie mich. Der Film gefiel uns letzlich beiden gut – es war ein gelungener Abend. © Menne

Heiko Mühlbauer

Was die Mitarbeiter der Schwerter Redaktion in dieser Woche gelernt haben

Die gelben Westen, die jeder verpflichtend im Auto haben muss, machen in Frankreich gerade Karriere als Erkennungszeichen für zivilen und manchmal auch nicht so zivilen Widerstand. Mir ist die Weste in dieser Woche als Sicherheitszubehör begegnet. Nicht am Rand der Autobahn, sondern im Hochsicherheitsbereich der Firma Halbach. Um den Besucher, der nur bestimmte Bereiche sehen darf, von den Angestellten schnell unterscheiden zu können, werden dort die Gäste nämlich mit Westen ausgestattet. Und wer derart leuchtend durch die Firmenräume geht, ist so offensichtlich nur zu Besuch, dass er von jedem höflich begrüßt wird. © Bernd Paulitschke

Annette Theobald-Block

Was die Mitarbeiter der Schwerter Redaktion in dieser Woche gelernt haben

Natürlich wachsen auch meine Söhne mit der Gewissheit auf, dass es Nikolaus und Weihnachtsmann tatsächlich gibt. Am Abend des 5. Dezember stellten sie neben ihre frisch geputzten Stiefel eine Tasse Milch, selbstgebackene Kekse und einen Brief an den Nikolaus vor die Tür. Mit etwas Wehmut habe ich das beobachtet, denn wer weiß, wie lange diese Momente voller Zauber in ihrer Kindheit noch Bestand haben. Schließlich geht der Ältere schon in die 2. Klasse. Ich war sicher, einer die Viertklässler würde behaupten, das alles sei nur erfunden. Doch offenbar wissen auch die Älteren, diesen Adventszauber zu bewahren. © Theobald-Block

Michael Dötsch

Was die Mitarbeiter der Schwerter Redaktion in dieser Woche gelernt haben

Die Zeiten, als man regelmäßig als Chauffeur für den Sohnemann herhalten durfte, sind zum Glück schon ein paar Jahre vorbei – der Junior darf längst selbst ans Steuer. Doch plötzlich sind diese Zeiten wieder da. Denn seit dieser Woche hat der junge Mann einen Gipsarm als Folge einer unglücklichen Aktion beim Handball – Autofahren ist ein Ding der Unmöglichkeit. Und plötzlich sind Mama und Papa wieder gefragt, um ihn von A nach B zu kutschieren. Und irgendwie hab´ ich den Eindruck, in der Beliebtheitsskala meines Sohnes einen Sprung nach oben gemacht zu haben. Aber wahrscheinlich nur bis in vier Wochen. Dann kommt der Gips ab. © Dötsch

Said Rezek

Was die Mitarbeiter der Schwerter Redaktion in dieser Woche gelernt haben

Normalerweise schreibe ich an diese Stelle, was ich im Laufe dieser Woche gelernt habe. Dieses Mal handhabe ich es ausnahmsweise anders. Ich gehe davon aus, dass die meisten unserer Leser Weihnachten feiern und wissen, dass es beim Fest um Jesu Geburt geht. Aber wussten Sie auch, dass dieser Anlass im Koran, dem heiligen Buch der Muslime, ausführlich beschrieben steht. Der Hauptunterschied zwischen Christen und Muslimen besteht wiederum darin, dass Jesus im Islam ein Prophet – und nicht der Sohn Gottes ist, wie es in der Bibel geschrieben steht. In diesem Sinne wüsche ich allen, die es feiern, frohe Weihnachten. © Bernd Paulitschke

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