Was die Mitarbeiter der Schwerter Redaktion in dieser Woche gelernt haben

dzWochenrückblick

Von den falschen Fragen an die richtigen Daten bis zum richtigen Betriebssystem für den alten Rechner reichen die Themen, die den Mitarbeiter aufgefallen sind.

Schwerte

, 02.12.2018 / Lesedauer: 2 min

Jeder Tag ist neu. Jeder Tag bringt eine neue Erkenntnis – auch für die Mitarbeiter in unserer Redaktion. An dieser Stelle präsentieren wir Ihnen unsere persönlichen Erkenntnisse der vergangenen Woche. Subjektiv, so wie die Journalisten es bei ihrer Arbeit nicht tun. Doch Vieles von dem, was wir recherchieren, bewegt uns genauso wie Sie – dienstliches und privates Engagement. Lesen Sie hier, was uns diese Woche aufgefallen ist:

Petra Berkenbusch

Was die Mitarbeiter der Schwerter Redaktion in dieser Woche gelernt haben

Haben Sie sich auch schon geärgert, wenn der gefühlt erst neulich gekaufte Rechner schon wieder als überholt gilt? Wenn das Betriebssystem nicht mehr aktualisiert und unterstützt wird und Sie neue Anwendungen gar nicht erst ans Laufen kriegen? Falls Sie einen Schüler des Ruhrtal-Gymnasiums kennen, sind Sie möglicherweise demnächst fein raus – sofern er oder sie an der Kreativ-Studio-AG mit Daniel Schlep teilgenommen hat. Dort lernen die Mädchen und Jungen nämlich, wie man einem vermeintlich ausgemusterten Computer neues Leben einhaucht. Vor diesen Hackern und ihrem segensreichen Wirken muss man keine Angst haben. © Berkenbusch

Björn Althoff

Was die Mitarbeiter der Schwerter Redaktion in dieser Woche gelernt haben

Daten gibt es in Hülle und Fülle. Vor allem im Internet. Wer die Diskussion um Facebook verfolgt hat, weiß, dass man mit der genauen Kenntnis der Daten sogar Wahlen beeinflussen kann. Wie schwierig es aber ist, die richtigen Daten zu finden, das wurde mir Mitte der Woche bei einem Vortrag klar. Denn eigentlich hinterlassen die Menschen absichtlich und unabsichtlich viele Spuren im Netz. Daraus dann aber abzulesen, was sie wollen, ist gar nicht so einfach. Denn zunächst mal muss man nicht nur die richtigen Daten sammeln, man muss auch die richtigen Fragen stellen. Und darin besteht nicht nur die Schwierigkeit einer Datenanalyse, sondern vor allem die der Menschen die dadurch etwas erfahren wollen. Wenn ich zum Beispiel Zweidrittel der Besucher meiner Internetseite Männer sind, heißt das nicht, dass ich ihnen ab sofort Inhalte über Autos anbieten muss. Denn während das Geschlecht der Besucher auf validen Daten basiert, ist das Interesse für Autos ein Vorurteil. © picture alliance/dpa

Carolin Lehnert

Was die Mitarbeiter der Schwerter Redaktion in dieser Woche gelernt haben

Eine Krippe zu bauen, ist das eine – sie lebendig zu machen, das andere. Diese Woche war ich zu Besuch bei einem Krippenbauer in Villigst. Der Rentner hat schon sechs Stück gebaut, alle unterschiedlich. Nach ihrer Fertigstellung verschenkt er sie an seine Enkelinnen und Freunde, welche ihm Material geschenkt haben. Eine jedoch wird nicht verschenkt – seine erste Krippe. Vor 25 Jahren baute er sie anhand eines Vorbilds, das er in einem Schaufenster sah. Er fotografierte sie mit einem Zollstock daneben ab, um die Maße zu haben. Wenn die Krippen fertig gebaut sind werden sie mit Liebe zum Detail eingerichtet – sogar mit Licht. © Reinhard Schmitz

Heiko Mühlbauer

Was die Mitarbeiter der Schwerter Redaktion in dieser Woche gelernt haben

Daten gibt es in Hülle und Fülle. Vor allem im Internet. Wer die Diskussion um Facebook verfolgt hat, weiß, dass man mit der genauen Kenntnis der Daten sogar Wahlen beeinflussen kann. Wie schwierig es aber ist, die richtigen Daten zu finden, das wurde mir Mitte der Woche bei einem Vortrag klar. Denn eigentlich hinterlassen die Menschen absichtlich und unabsichtlich viele Spuren im Netz. Daraus dann aber abzulesen, was sie wollen, ist gar nicht so einfach. Denn zunächst mal muss man nicht nur die richtigen Daten sammeln, man muss auch die richtigen Fragen stellen. Und darin besteht nicht nur die Schwierigkeit einer Datenanalyse, sondern vor allem die der Menschen, die dadurch etwas erfahren wollen. Wenn ich zum Beispiel Zweidrittel der Besucher meiner Internetseite Männer sind, heißt das nicht, dass ich ihnen ab sofort Inhalte über Autos anbieten muss. Denn während das Geschlecht der Besucher auf validen Daten basiert, ist das Interesse für Autos ein Vorurteil. © picture alliance/dpa

Annette Theobald-Block

Was die Mitarbeiter der Schwerter Redaktion in dieser Woche gelernt haben

Der Alltag einer berufstätigen Mutter: Alle Termine und Aufgaben schiebe ich auf die Tage, an denen ich nicht arbeite. So sieht ein Tag dann mal aus: Sohn 1 für Schule fertig machen, Sohn 2 zur Kita bringen, Zahnarzttermin, dreistündiger Bücherei-Dienst in der Grundschule, Haushalt, Kind zum Gitarrenunterricht bringen, zweites Kind aus der Kita holen, ab zum Elternsprechtag. Blöd nur, wenn einem der Zahnarzt morgens zur Laser-Behandlung der Zähne zehn Betäubungsspritzen in den Kiefer haut. Die Kinder in der Bibliothek hatten jedenfalls ihren Spaß. Und ich merke mir fürs nächste Mal: Vorher fragen, was genau gemacht wird. © pa/obs/proDente e.V.

Reinhard Schmitz

Was die Mitarbeiter der Schwerter Redaktion in dieser Woche gelernt haben

Es gibt sie noch. Die Schaufenster, an denen Kinder sich die Nase plattdrücken, um einen Blick auf einen kleinen Zug zu erhaschen. Wie alle Jahre wieder ist das Schienen-Oval in den Auslagen des Geschäfts von Uhren Paul in der Hüsingstraße verlegt. Unverkäuflich – im Gegensatz zu den Schmuckstücken, an denen die Dampflok mit ihren Personenwagen vorbeirattert. In ganz Schwerte ist kein einziger Laden für Modelleisenbahnen mehr geblieben. Dabei gab es früher erstaunlich viele, wie die Eisenbahnfreunde zum „Tag der Modelleisenbahn“ am 2. Dezember berichteten. Zum Glück hält wenigstens das Uhrengeschäft die Tradition aufrecht. © Foto: Reinhard Schmitz

Said Rezek

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Passanten müssen auf die Straße ausweichen

So will Dieter Schmikowski das Gehweg-Problem an der Wandhofener Straße bekämpfen

Hellweger Anzeiger Untersuchung beim Hausarzt

Check-Up nur noch alle drei Jahre – das sagt Schwertes Ärztesprecher dazu

Hellweger Anzeiger Geplanter Ausbau

B236 in Schwerte: Drei Häuserbesitzer wollen nicht verkaufen - Droht die Enteignung?

Meistgelesen