Verkaufsoffene Sonntage in Schwerte – Wann und wo sind sie 2020?

dzInnenstadt

Wie viele Verkaufsoffene Sonntage gibt es 2020 in Schwerte? Wer darf mitmachen? Wann und wo sind die Geschäfte offen? Und welches Programm lockt ansonsten in die Innenstadt? Die Übersicht.

Schwerte

, 13.11.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Maximal acht sind erlaubt pro Kalenderjahr – und keiner darf auf einen anderen folgen. So hat es das Land Nordrhein-Westfalen gesetzlich geregelt. Wann aber tatsächlich ein Sonntag verkaufsoffen ist, das entscheiden die Städte selbst.

Am Donnerstag, 21. November 2019, fällen Schwertes Politiker die Entscheidung über die Termine 2020. Doch wie viele sind beantragt? Für wann und was soll es dann noch geben in der Innenstadt? Und was sagen eigentlich Kirchen und Gewerkschaften dazu? Hier die Antworten.

? Welche Termine für Verkaufsoffenen Sonntage gibt es?

Die Werbegemeinschaft Schwerte, die die Einzelhändler in der Innenstadt vertritt, hat vier beantragt.

  • 1. März 2020, zusätzlich zum Frühlingserwachen und erstmals mit einem Hollandmarkt. Der soll von einem externen Anbieter organisiert werden.
  • 3. Mai 2020, zusätzlich zum Mobilitäts- und Autofrühling (Bahnhofstraße/Postplatz), zum Drahteselmarkt (Bahnhofstraße) und zu Schwerte Kulinarisch (Marktplatz)
  • 6. September 2020, zusätzlich zum Pannekaukenfest (Fußgängerzone und Marktplatz)
  • 25. Oktober 2020, zusätzlich zu Herbstkirmes, Brezelmarkt, Handwerkermarkt und Schwerte Kulinarisch

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? Von wann bis wann sollen die Geschäfte offen sein?

Jeweils von 13 bis 18 Uhr. Händler, die dagegen verstoßen, die länger oder zu anderen Zeiten öffnen oder in einem Bereich, in dem es nicht erlaubt ist, sollen bis zu 500 Euro Strafe zahlen.

? Wo dürfen Läden überhaupt öffnen?

Nur in der Schwerter Innenstadt. Grob vereinfacht gesagt: Vom Einkaufszentrum am Bahnhof und der Hastingsallee durch die Fußgängerzone bis zum Marktplatz.

? Was sagen die Kirchen zum Verkaufsoffenen Sonntag?

Die katholische Kirchengemeinde Schwerte äußerte keine Bedenken. Die evangelische Kirchengemeinde erklärte, sie stehe Verkaufsoffenen Sonntagen zwar grundsätzlich kritisch gegenüber. Positiv sei allerdings, dass es nur um vier Sonntage gehe.

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? Und die Gewerkschaft?

Verdi sagt dasselbe wie in den Vorjahren: Wie groß seien die Besucherströme überhaupt? Da gebe es ja keine belastbaren Zahlen. Und sei der Verkaufsoffene Sonntag nicht nur mehr als nur ein Anhang zur Veranstaltung an sich? Das könne nicht richtig geprüft werden. Verkaufsoffene Sonntage dürfen laut NRW-Gesetz nur genehmigt werden, wenn die Veranstaltung im Vordergrund steht und das Öffnen der Geschäfte ein Beiwerk sei.

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