Warum es im Industriegebiet Werner Straße einen ganz besonderen Parkstreifen gibt

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Brummifahrer habe es schwer: Autobahn-Rastplätze sind überfüllt, Autohöfe sind teuer, und die Lenkzeit überschreiten dürfen sie auch nicht. Wohin nur? Selm hat das Problem erkannt.

Selm

, 21.10.2019, 08:19 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Bundesverband Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung hat erst am Donnerstag, 17. Oktober, seine Forderung wiederholt: Es müssen mehr Lkw-Stellplätze her - dringend. Die Stadt Selm hatte das schon früher vernommen.

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Der neue vierte Zweig des Kreisverkehrs Werner Straße/Umgehungsstraße vor Saria führt nicht nur zum Gartenbaubetrieb Volmary, zu Restpostenmarkt und Autolackiererei, sondern auch zu einem besonderen Parkstreifen.

Vor der neuen Wendeanlage Gewerbe- und Industriegebiet nördlich der Werner Straße in Form einer Umfahrung, ist eine Abstellflächen für LKW im öffentlichen Straßenraum entstanden.

Warum es im Industriegebiet Werner Straße einen ganz besonderen Parkstreifen gibt

Rechts: der neue Seitenstreifen vor der Umfahrung. © Sylvia vom Hofe

Angesichts der Forderungen des Bundesverbandes Güterkraftverkehr nach bis zu 40.000 zusätzlichen Parkplätzen an den Bundesautobahnen ist das nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber ein Anfang.

Schon vor Jahren hatte der Verband an Kommunen appelliert, entsprechende Parkmöglichkeiten einzurichten: eine Forderung, die weitgehend ungehört verhallte.

Lkw-Parkplätze im öffentlichen Straßenraum würden „dringend benötigt“ heißt es auch in der Begründung der Bebauungsplanänderung für das Industriegebiet nördlich der Werner Straße. Die Stadt habe den Bedarf selbst erkannt, so Stadtsprecher Malte Woesmann: „Zuvor wurden Lkw in dem Gewerbegebiet abends auf der Straße abgestellt.“

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