Wandern auf der Halde

13.08.2018 / Lesedauer: 2 min
Wandern auf der Halde

Cara (Mitte) ist eine begeisterte Wanderin. © Stefan Milk

Auf die Halde Großes Holz wurde früher das gebracht, was man nicht mehr gebrauchen konnte. Heute hat sich die Natur die Halde zurückerobert und es leben viele Tier- und Pflanzenarten auf dem Gebiet.

Der Regionalverband Ruhr lud deshalb zu einer Wanderung über die Halde ein. Sinn der Tour war es, zu zeigen,was mit alten Industriestandorten passiert, wenn man sie nicht mehr braucht.

Cara (9) gehörte schon öfter zu den Wanderern. Das ist nicht ihre erste Natur-Exkursion. „Ich reite gerne und daher liebe ich die Natur“, sagt sie. In einem kleinen Gefäß hat Cara auf dem Weg einen Grashüpfer gefangen.

„Das Geräusch, das die Grashüpfer von sich geben entsteht durch eine Reibung der Häkchenreihe“, erzählt Erika Frehn, die die Wanderer führt. Auf der Wanderung können einem Tiere, wie Frösche, Bienen und Libellen über den Weg laufen. Oder man kann verschiedene wild wachsende Rüben bestaunen, die sich vom Geruch nicht von einer normalen Möhre aus dem Supermarkt unterscheiden.

Obwohl das Essen aus der Natur verlockend scheint, sollte man trotzdem darauf verzichten die Pflanzen von der Halde zum Kochen zu verwenden. Das liegt daran, dass im Boden von Industriestandorten, wie Halden, immer noch Schadstoffe im Boden sein können.

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