Wagner setzt auf Innenverteidiger Kabak und McKennie

Trainer David Wagner muss vor dem Heimspiel des FC Schalke 04 gegen Fortuna Düsseldorf vor allem die Abwehrprobleme lösen. Nach der Knie-Operation von Salif Sané Anfang der Woche, dem wochenlangen Ausfall von Benjamin Stambouli und den anhaltenden Achillessehnenbeschwerden von Matija Nastasic steht Wagner in dem erst 19 Jahre alten Neuzugang Ozan Kabak nur noch ein gesunder Innenverteidiger zur Verfügung. An seiner Seite wird Allrounder Weston McKennie verteidigen. Der 21-jährige Amerikaner übernahm die Position schon nach Sanés früher Auswechslung beim 3:2 in Augsburg.

09.11.2019, 06:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wagner setzt auf Innenverteidiger Kabak und McKennie

Schalkes Trainer David Wagner steht vor dem Spiel am Spielfeldrand. Foto: Guido Kirchner/dpa/Archivbild

„Ozan und Weston werden die Innenverteidigung bilden“, betonte Wagner am Freitag. Nastasic konnte noch nicht mit dem Team trainieren. Die Hoffnung ist, dass man die Achillessehnenentzündung des Serben bis nach der Länderspielpause in den Griff bekommt. „Wir haben innerhalb von einer Woche drei Innenverteidiger verloren. Das ist für uns eine Herausforderung, dass wir jetzt durch diese Zeit kommen“, räumte Wagner ein. „Aber ich sehe die Thematik auch nicht ganz so groß.“

Ungeachtet dessen werde man an der Spielidee nichts ändern. Ziemlich sicher ist, dass Benito Raman, der im Sommer von Düsseldorf nach Schalke wechselte, wieder von Beginn an stürmen darf. Raman hatte beim 4:0-Sieg der Düsseldorfer Anfang März noch im Fortuna-Trikot gegen Schalke getroffen. „Ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, dass das Spiel kein Thema in der Kabine war. Aber es ist nun ein neues Spiel unter anderen Voraussetzungen. Wir wollen mit einem guten Resultat und einer guten Leistung in die Pause gehen“, so Wagner.

„Ozan hat in den vergangenen beiden Spielen gute Leistungen gezeigt. Je mehr Spielpraxis er bekommt, desto besser wird die Abstimmung funktionieren“, sagte Torhüter Alexander Nübel. Der 23 Jahre alte Kapitän will seine Vorderleute entsprechend dirigieren. „Wir sprechen auf dem Platz viel miteinander, das ist sehr wichtig. Je mehr Kommandos ich als Torwart gebe, desto einfacher ist es für sie.“

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