Waffenhandel im Darknet? Zollfahnder nehmen Verdächtige fest

Ein 49 Jahre alter Franzose soll über das verborgene Darknet illegal mit Waffen gehandelt haben. Ermittler der Zollfahndung haben ihn und drei seiner mutmaßlichen Kunden festgenommen. Wie ein Sprecher des Zollfahndungsamts Frankfurt am Dienstag berichtete, wurden bei den Ermittlungen zwei Pistolen, zwei Revolver, eine Pumpgun, 124 Schuss Munition, zwei Kilogramm Treibladung sowie Material und Werkzeug zur Herstellung von Patronenmunition sichergestellt. Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund gebe es derzeit nicht, hieß es.

27.11.2018, 09:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Waffenhandel im Darknet? Zollfahnder nehmen Verdächtige fest

Die Ärmelabzeichen von zwei Zollbeamten sind zu sehen. Foto: Christophe Gateau/Archiv

Der 49-jährige Hauptverdächtige war bereits vor einem Monat gefasst worden, nachdem er in einer Postfiliale im Ortenaukreis Munition zum Versand aufgegeben hatte. Er befindet sich auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt in Untersuchungshaft. Seine mutmaßlichen Kunden aus Hessen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen kamen nach ihrer Vernehmung und der Durchsuchung ihrer Wohnungen wieder frei.

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