WDR sammelt Zeitzeugen-Berichte: „Kindheit im Krieg“

80 Jahre nach dem deutschen Überfall auf Polen hat der Westdeutsche Rundfunk (WDR) ein neues Projekt gestartet, das Berichte der letzten Augenzeugen aus dem Zweiten Weltkrieg sichern soll. Auf der Zeitzeugen-Plattform „Kindheit im Krieg“ sind Videointerviews mit Menschen zu sehen, die den Krieg als Kinder und Jugendliche in Deutschland erlebt haben. „Das sind Erinnerungen, die nicht verloren gehen dürfen“, sagte Intendant Tom Buhrow. „Es ist unsere Aufgabe, Schülerinnen und Schülern dieses Wissen durch moderne, digitale Angebote weiterzugeben.“

30.08.2019, 17:03 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die neue Online-Plattform eigne sich auch für den Einsatz im Schulunterricht. Zu Beginn des Jahres hatte der WDR bereits die Augmented-Reality-App „WDR AR 1933-1945“ veröffentlicht, mit der Zeitzeugen der Nazizeit und des Krieges wie Hologramme digital in den Klassenraum geholt werden können.

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