Vor dem Rhein-Derby: Mehr Personal für beide Trainer

Für die Anhänger ist es das Spiel das Jahres, für die beiden Trainer eine Premiere: Der 1. FC Köln empfängt am Samstag Borussia Mönchengladbach zum Rhein-Derby. Personell haben beide Clubs wieder mehr Alternativen.

12.09.2019, 14:09 Uhr / Lesedauer: 2 min

Rechtzeitig zum Rhein-Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach in der Fußball-Bundesliga haben beide Trainer beim Personal die Qual der Wahl. „Wir sind komplett, alle sind gesund“, sagte Kölns Coach Achim Beierlorzer am Donnerstag, zwei Tage vor dem Heimspiel (Samstag/15.30 Uhr/Sky). Auch sein Gladbacher Trainer-Kollege Marco Rose hat wieder mehr Alternativen: Matthias Ginter, der sich in der EM-Qualifikation der DFB-Elf in Nordirland eine Rippe geprellt hat, wird wohl spielen können. „Wir wollen die Belastung im Training noch abwarten, sind aber guter Dinge, dass es für Samstag gelingen kann“, sagte Rose. Auch Christoph Kramer ist wieder ein Kandidat für die Startformation, nachdem er nach seiner Knöchelverletzung nur zu Kurzeinsätzen kam.

Während Ginter in der Vierer-Abwehrkette gesetzt ist, fühlt sich Kramer auf der Sechser-Position am besten aufgehoben. Dort spielte zuletzt Denis Zakaria und dies „sehr, sehr gut“, wie Rose lobte. Allerdings könnten Zakaria und auch Kramer weiter vorne spielen.

Bei den Kölner hoffen sie auf die Rückkehr von Jhon Cordoba. Der Angreifer fehlte beim Kölner 2:1-Erfolg in Freiburg noch wegen eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel. „Er ist seit Montag wieder im Training und einer von vielen Spielern, der mir für Samstag zur Verfügung steht“, bestätigte FC-Coach Beierlorzer.

Für beide Trainer, die jeweils erst im Sommer ihre Mannschaften übernommen haben, ist es das erste Rhein-Derby. „Die Vorfreude ist ganz, ganz groß. Die Fans, die ganze Stadt - alle freuen sich darauf. Ich hoffe, dass uns unsere Fans frenetisch anfeuern, es gewaltfrei bleibt und ein tolles Spiel wird“, sagte Beierlorzer. Aber überbewerten wolle er die Partie nicht. Die Vorbereitung werde er „so gestalten wie vor jedem anderen Spiel.“

Borussia-Coach Rose beantwortete Fragen zu seinem ersten Rhein-Derby ganz ruhig: „Man hört in den ein, zwei Wochen davor immer die gleichen Worte von außen und die Trainer sagen immer dieselben Dinge. Aber Fakt ist, dass erst Samstag ein Bundesligaspiel angepfiffen wird, das unter besonderen Umständen drumherum stattfindet.“ In der Bundesliga ist es das 89. Aufeinandertreffen beider Teams. Mönchengladbach konnte bislang 48 Partien gewinnen, Köln 24. Die anderen 16 Spiele endeten Remis.

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