Vor EU-Ratspräsidentschaft: Juncker zweifelt an Bukarest

29.12.2018 / Lesedauer: 2 min

Kurz vor der Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft durch Rumänien zum Jahresbeginn hat EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker Zweifel an der Führungskraft der Regierung in Bukarest geäußert. Das Land sei zwar „technisch gut vorbereitet“ auf den sechsmonatigen Vorsitz, sagte Juncker der „Welt am Sonntag“. „Ich glaube aber, dass die Regierung in Bukarest noch nicht in vollem Umfang begriffen hat, was es bedeutet, den Vorsitz über die EU-Länder zu führen. Im November hatte die EU-Kommission Bukarest Defizite bei Rechtsstaatlichkeit und Korruptionsbekämpfung bescheinigt.

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