Von wegen immer putzig: Erdmännchen als gefräßige Räuber

Mit dem Foto eines kaninchenfressenden Erdmännchens hat der Zoo Dortmund eine andere Seite der so putzig wirkenden Tierpark-Bewohner gezeigt. „Erdmännchen sind Raubtiere“, schreibt der Zoo bei Facebook zu der Aufnahme, die zeigt, wie sich eines der Tiere mit blutverschmierter Schnauze über die Innereien eines Kaninchenkadavers hermacht. Diese Kost stehe etwa einmal pro Woche auf dem Speiseplan - „was dann durchaus für Irritationen gesorgt und bei manchen unserer Besucher das positive Image der kleinen Raubtiere erschüttert hat“, so der Zoo weiter.

25.11.2019, 14:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Von wegen immer putzig: Erdmännchen als gefräßige Räuber

Ein Erdmännchen steht in seinem Gehege im Zoo und schaut in die Luft. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild

Die Futtertiere würden jedoch nicht lebend verfüttert, beruhigte der Zoo, sondern von einem Züchter bereits fachgerecht getötet angeliefert. Damit die kleinen Räuber Beschäftigung haben, werden die Futtertiere - neben Kaninchen auch Mäuse, Tauben oder Wachteln - im Ganzen angeboten. Die Erdmännchen müssen die Tiere nach Zooangaben dann selbst zerlegen und würden mitunter auch um die besten Stücke streiten.

Die Resonanz auf das Bild sei weitgehend positiv, berichtete ein Stadtsprecher am Montag. In vielen Kommentaren lobten Betrachter, die eindrückliche Aufnahme ungeschönter Natur.

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