Von der Zeche zur Gartenschau: Kamp-Lintfort im Eiltempo

Die geplante Landesgartenschau (Laga) in Kamp-Lintfort hat nach Angaben der früheren Bergbaustadt einen rasanten Wandel angestoßen. Nur sieben Jahre nach der Schließung der früheren Steinkohlenzeche Friedrich-Heinrich nutze die Hochschule Rhein-Waal jetzt schon Teilflächen. Auf dem früheren Kohlelager hätten sich Logistikunternehmen mit 750 Arbeitsplätzen angesiedelt, stellte Andreas Iland von der Laga-Geschäftsführung ein halbes Jahr vor dem Start der Gartenschau (17. April - 11. Oktober 2020) fest. Außerdem habe ein Investor auf dem Areal das einzige Kino der Stadt gebaut. Bäume seien schon früh gepflanzt und das Gelände mit zwei Anhöhen modelliert worden.

25.10.2019, 06:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Von der Zeche zur Gartenschau: Kamp-Lintfort im Eiltempo

Vom Förderturm der ehemaligen Zeche schaut man auf das Gelände für die Landesgartenschau 2020. Foto: Roland Weihrauch/dpa/Archivbild

Kamp-Lintfort will mit der Schau auf dem früheren Zechenareal einen Impuls setzen für die Entwicklung eines neuen Stadtquartiers samt Parkanlage und neuem Bahnanschluss. Nach dem Start der Landesgartenschau am 17. April erwartet die Stadt am Niederrhein bis zum 11. Oktober rund 560 000 Besucher.

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