Von der Wasserstadt aufs Meer

Zahlen und Daten für den Adensee

Um den Adensee zu füllen, sind 2,5 Millionen Badewannen Wasser notwendig. Wer dort wohnt, kann sich ein eigenes Boot anschaffen und damit theoretisch sogar in See stechen.

28.03.2019 / Lesedauer: 2 min

Der Adensee wird zwar kleiner als der Phoenixsee in Dortmund, er hat zwei entscheidende Vorteile gegenüber dem großen Bruder: Es ist möglich, mit dem Boot auf den See zu fahren und er hat eine direkte Verbindung ohne Schleuse zum Datteln-Hamm-Kanal. Für künftige Bewohner ist es also möglich mit dem Boot von der eigenen Haustür auf die Weltmeere zu fahren - falls sie Zeit genug haben.

Der See soll 840 Meter lang und 80 Meter breit werden und eine Fläche von etwa 6,2 Hektar haben. Das ist immerhin in etwa die Fläche von zehn Fußballplätzen. Er soll zwischen 1,80 und 3 Metern tief sein und muss mit etwa 500.000 Kubikmetern Wasser gefüllt werden. Das entspricht etwa 2,5 Millionen Badewannenfüllungen. Jeder der etwa 50.000 Bergkamener könnte mit dieser Wassermenge 45 Tage lang jeden Tag baden.

Die Gracht, die sich nach Westen hin anschließt soll eine Länge von 600 Metern haben und 17 Meter breit sein. Sie bekommt allerdings nur eine Wassertiefe von 35 Zentimetern und ist deshalb nicht schiffbar.

Die Wasserstadt selbst wird etwa 1,9 Kilometer lang und hat eine Fläche von 55 Hektar. Das entspricht etwa 77 länderspielgerechten Fußballplätzen.

Davon sind 13,4 Hektar für Wohnen vorgesehen, 4,9 Hektar für Büros und Gewerbe sowie 9,9 Hektar für Grünflächen.

Das Gelände muss vor allem im Osten in Richtung Jahnstraße aufgeschüttet werden. Im Westen, Richtung Rotherbachstraße, ist das nicht so stark notwendig.

Der See soll übrigens zwar mit Kanalwasser gefüllt werden. Regenwasser von den Dächern darf aber nicht in den Kanal laufen, sondern muss über die Kanalisation abgeführt werden. Einleitungen in Kanäle sind verboten. Das gilt auch für Regenwasser.

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Freibad Bornekamp

2019 wird vermutlich wieder nur ein Durchschnittsjahr – Veranstaltungen bringen Besucher

Meistgelesen