Völler zu Handspiel-Diskussion: „Bayern haben Glück gehabt“

Bayer Leverkusens Sport-Geschäftsführer Rudi Völler hält die Diskussionen um die Auslegung der Handspielregel im Fußball auch in Zukunft für unvermeidbar. „Im Handspielbereich wird sich eins nie ändern: Jeder hat seine eigene Interpretation, was Hand ist und was nicht“, sagte Völler am Montagabend in der Sendung „Wontorra On Tour“ bei Sky Sport News HD.

26.08.2019, 21:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Völler zu Handspiel-Diskussion: „Bayern haben Glück gehabt“

Ein Schiedsrichter sitzt in einem Videoassistcenter vor Monitoren, die Fußball-Spielszenen zeigen. Foto: Rolf Vennenbernd/Archivbild

Die beiden umstrittenen Situationen im Bundesliga-Spiel zwischen dem FC Schalke und dem FC Bayern habe er auch teils anders bewertet als Schiedsrichter Marco Fritz. „Da hätte ich Elfmeter gegeben“, sagte Völler über die Szene, in der der Münchner Ivan Perisic in der Mauer hochspringend mit dem Unterarm einen Freistoß ins Toraus gelenkt hatte. „Da haben die Bayern sicherlich Glück gehabt.“

In welcher Situation wie entschieden werde, hänge stark vom Schiedsrichter und dem Videoassistenten ab. „Jeder interpretiert die Situation anders“, sagte Völler. „Das ist manchmal Glück oder Pech.“

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