Viele Tierbestände seit 1970 mehr als halbiert

13.08.2019, 13:53 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die weltweiten Bestände zahlreicher Tierarten in Wäldern haben sich laut einer Untersuchung in den vergangenen Jahrzehnten mehr als halbiert. Zwischen 1970 und 2014 schrumpften die 455 untersuchten Populationen um durchschnittlich 53 Prozent, teilte die Umweltstiftung WWF mit. Besonders betroffen seien die Tropen und der Amazonas-Regenwald. Als Hauptgrund für die Entwicklung wird „durch Menschen verursachter Lebensraumverlust“ genannt. Der WWF forderte die Staatengemeinschaft auf, „den planetaren Wald-Notstand zu erklären“.

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