Viele Fotos: So entstand die Kampagne „Respekt?! Ja bitte“ von Polizei und Feuerwehr

Respekt für Retter

Eine groß angelegte Videokampagne von Polizei und Feuerwehr soll dem mangelnden Respekt gegenüber Einsatzkräften und Opfern entgegenwirken. Wir zeigen Fotos vom „Making of“.

von Kristina Gerstenmaier

Lünen

, 18.10.2019, 16:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Viele Fotos: So entstand die Kampagne „Respekt?! Ja bitte“ von Polizei und Feuerwehr

Mehr als 50 Video-Clips haben Polizei und Feuerwehr für die Kampagne "Respekt?! Ja bitte" gedreht. © Polizei

Einsatzkräfte während ihrer Arbeit zu begaffen, sie oder wehrlose Opfer zu filmen und die Videos anschließend im Internet zu verbreiten, Retter bei ihrer Arbeit zu behindern oder sogar anzugreifen: All das ist in den vergangenen Jahren sehr oft vorgekommen.

Allein 46 Fälle und von „Widerstand gegen und tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte und gleichstehende Personen“ wurden in diesem Jahr (Januar bis September) bereits in Lünen gezählt. In Dortmund waren es 563.

Mehr als 50 Video-Clips

Vor einem Jahr hatten sich Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr in Lünen und Dortmund zusammengetan und die Idee zu „Respekt?! Ja Bitte“ weiterentwickelt. Entstanden sind mehr als 50 Video-Clips, deren Hauptdarsteller aus ihrem Einsatzalltag berichten.

Auch Familienangehörige kommen zu Wort. Am Mittwoch (16. Oktober) wurde sie nun freigeschaltet. Die Videos der Kampagne - einsehbar auf der Homepage - sind kurz nach dem Start schon über 550.000 mal aufgerufen worden.

„Videos allein holen Respekt nicht zurück“

Im Rahmen der Premiere-Veranstaltung im Medienzentrum von Borussia Dortmund betonte Andreas Jedamzik von der Dortmunder Feuerwehr aber auch: „Uns ist klar, dass man verloren gegangenen Respekt nicht allein mit ein paar Videos zurückholen kann.“

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Making of zur Kampagne "Respekt?! Ja bitte"

Mehr als 50 Video-Clips haben Polizei und Feuerwehr für die Kampagne "Respekt?! Ja bitte" gedreht.
18.10.2019
/
Mehr als 50 Video-Clips haben Polizei und Feuerwehr für die Kampagne "Respekt?! Ja bitte" gedreht. © Polizei
Mehr als 50 Video-Clips haben Polizei und Feuerwehr für die Kampagne "Respekt?! Ja bitte" gedreht. © Polizei
Mehr als 50 Video-Clips haben Polizei und Feuerwehr für die Kampagne "Respekt?! Ja bitte" gedreht. © Polizei
Mehr als 50 Video-Clips haben Polizei und Feuerwehr für die Kampagne "Respekt?! Ja bitte" gedreht. © Polizei
Mehr als 50 Video-Clips haben Polizei und Feuerwehr für die Kampagne "Respekt?! Ja bitte" gedreht. © Polizei
Mehr als 50 Video-Clips haben Polizei und Feuerwehr für die Kampagne "Respekt?! Ja bitte" gedreht. © Polizei
Mehr als 50 Video-Clips haben Polizei und Feuerwehr für die Kampagne "Respekt?! Ja bitte" gedreht. © Polizei
Mehr als 50 Video-Clips haben Polizei und Feuerwehr für die Kampagne "Respekt?! Ja bitte" gedreht. © Polizei
Mehr als 50 Video-Clips haben Polizei und Feuerwehr für die Kampagne "Respekt?! Ja bitte" gedreht. © Polizei
Mehr als 50 Video-Clips haben Polizei und Feuerwehr für die Kampagne "Respekt?! Ja bitte" gedreht. © Polizei
Mehr als 50 Video-Clips haben Polizei und Feuerwehr für die Kampagne "Respekt?! Ja bitte" gedreht. © Polizei
Mehr als 50 Video-Clips haben Polizei und Feuerwehr für die Kampagne "Respekt?! Ja bitte" gedreht. © Polizei
Mehr als 50 Video-Clips haben Polizei und Feuerwehr für die Kampagne "Respekt?! Ja bitte" gedreht. © Polizei
Mehr als 50 Video-Clips haben Polizei und Feuerwehr für die Kampagne "Respekt?! Ja bitte" gedreht. © Polizei
Mehr als 50 Video-Clips haben Polizei und Feuerwehr für die Kampagne "Respekt?! Ja bitte" gedreht. © Polizei
Mehr als 50 Video-Clips haben Polizei und Feuerwehr für die Kampagne "Respekt?! Ja bitte" gedreht. © Polizei
Mehr als 50 Video-Clips haben Polizei und Feuerwehr für die Kampagne "Respekt?! Ja bitte" gedreht. © Polizei
Mehr als 50 Video-Clips haben Polizei und Feuerwehr für die Kampagne "Respekt?! Ja bitte" gedreht. © Polizei

Die Kampagne will deshalb eine Debatte anstoßen und zu öffentlichem Widerspruch auffordern, falls Retter bedrängt oder bedroht werden.

Unterstützung von der Landesregierung

Die ursprüngliche Idee gab es bereits 2016, als der erste Film mit dem Titel „Respekt, ja bitte“ erschienen ist - damals traten Polizisten, Feuerwehrleute und Ärzte vor die Kamera und gaben in einem Kurzfilm Statements zu ihrer Arbeit ab. Unterstützt wurde das Ganze von der damaligen rot-grünen Landesregierung, unter Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.

Andreas Jedamzik ging als Vorstandsmitglied der DFeuG nun auf die Polizei zu, um gemeinsam an einer Neuauflage der Idee zu arbeiten - dieses Mal nicht „nur“ als Kurzfilm, sondern als große Kampagne.

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Himmelfahrtskirmes

23-Jähriger soll in Lünen zugeschlagen haben: „Ich dachte, der bringt ihn um.“

Hellweger Anzeiger Kinderporno-Ring

Missbrauchsskandal: 47-jähriger Lüner sitzt seit Sonntag in Untersuchungshaft