Video-Verhör-Räume: Polizei sieht sich ausreichend gerüstet

Ab dem 1. Januar 2020 gibt es eine neue Regel für die Polizei: Verdächtige etwa nach Tötungsdelikten sollen mit Videoaufzeichnung vernommen werden.

21.12.2019, 10:40 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen sieht sich für die gesetzliche Pflicht, Verdächtige etwa nach Tötungsdelikten künftig mit Videoaufzeichnung zu vernehmen, gerüstet. Ab dem 1. Januar 2020 stehen den Polizeibehörden des Landes Nordrhein-Westfalen 56 an die geänderte Gesetzeslage angepasste audiovisuelle Aufzeichnungssysteme zur Verfügung, wie das Landeskriminalamt NRW auf dpa-Anfrage mitteilte.

Damit sei man in der Lage, die geänderten rechtlichen Vorgaben mit deren Inkrafttreten ab 1. Januar 2020 zu erfüllen. Die Zahl der Geräte soll allerdings bis März deutlich erhöht werden auf dann insgesamt 364 Systeme.

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter hatte kritisiert, dass die Polizei vielerorts schlecht ausgestattet sei, wie das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ berichtete. So gebe es für ganz Hessen nur zwölf Video-Verhörräume.

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