„Verunglückt“: Schalke ändert Formulierung

Nach Protesten in den sozialen Medien hat Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 im Spielbericht auf seiner Homepage die Formulierung zur Roten Karte von Alexander Nübel geändert. „Ihr habt Recht, das Wort "Rettungsaktion" war von uns sehr unglücklich gewählt. Wir haben die entsprechende Passage abgeändert“, twitterte der Verein am Montagmorgen.

16.12.2019, 11:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
„Verunglückt“: Schalke ändert Formulierung

Schalkes Torwart Alexander Nübel gestikuliert. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Im ersten Bericht hatten die Schalker das Kung-Fu-Foul von Nübel gegen Frankfurts Mijat Gacinovic, für das er beim 1:0-Sieg am Sonntag die Rote Karte sah, als „Rettungsaktion außerhalb des Strafraums“ bezeichnet. Im aktualisierten Bericht ist nun von einer „verunglückten Aktion außerhalb des Strafraums“ die Rede.

Für eine Formulierung im Live-Tweet während des Spiels entschuldigten sich die Schalker zudem. „Wie bitter. Alex #Nübel zieht nach einem langen Ball gegen Gacinovic die Notbremse. Sprich: Rote Karte“, hatte es in dem Tweet geheißen. Am Montag schrieb Schalke: „Das "Wie bitter" war sicherlich nicht die beste Formulierung - in der Hektik haben wir hier die falsche Wortwahl verwendet. Sorry dafür und weiterhin gute Besserung an Mijat Gacinovic. Glück auf!“

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