Versuchter Raubmord: Schmuck-Interessent niedergestochen

Bei einer blutigen Messerattacke in Düsseldorf hat es sich Ermittlern zufolge um einen versuchten Raubmord gehandelt. In einem Keller in Nähe des Hauptbahnhofs hatte ein 50-Jähriger sich für Schmuck unbekannter Herkunft interessiert, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag berichteten.

24.06.2019, 16:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Versuchter Raubmord: Schmuck-Interessent niedergestochen

Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/Archivbild

Als er von seiner Kaufabsicht abrückte und das Geschäft zu platzen drohte, soll ihn der 26-jährige Schmuckverkäufer plötzlich angegriffen und niedergestochen haben. Die Ermittler gehen davon aus, dass er es auf mehrere hundert Euro Bargeld seines „Kunden“ abgesehen hatte.

Weil das 50 Jahre alte Opfer sich wehrte, erlitt der Verdächtige im Kampfgetümmel ebenfalls eine blutende Verletzung und war deswegen Zeugen auf dem Bürgersteig vor dem Haus aufgefallen, die die Polizei alarmierten. Die Beamten hatten daraufhin im Keller das mit mehreren Stich- und Schnittwunden schwer verletzte Opfer entdeckt.

Ein Richter schickte den 26-jährigen Kosovaren am Sonntag wegen versuchten Raubmordes in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen, auch zur Herkunft des angebotenen Schmucks, dauern an. Es gebe Hinweise darauf, dass er aus Wohnungseinbrüchen stammen und gestohlen sein könnte.

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