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Verlorener Autositz sorgt für tödlichen Unfall

Ein Autositz liegt auf der A44 im Kreis Soest. Ein 28 Jahre alter Autofahrer bleibt stehen, um den nachfolgenden Verkehr zu warnen - mit fatalen Folgen. Ein Wagen kracht in sein Auto, zwei Menschen verletzen sich schwer, ein weiterer kommt ums Leben.

11.07.2018
Verlorener Autositz sorgt für tödlichen Unfall

Der Verkehr auf der A44 in Richtung Kassel war zeitweise komplett gesperrt. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Ein auf der Fahrbahn liegender Autositz hat auf der Autobahn 44 bei Anröchte im Kreis Soest zu einem tödlichen Verkehrsunfall geführt. Ein 47-Jährigen kam dabei ums Leben, zwei weitere Menschen verletzten sich schwer, teilte die Polizei Dortmund am Mittwoch mit.

Ein 28-Jähriger habe demnach am Dienstagabend wegen des Autositzes kurz hinter der Anschlussstelle Erwitte/Anröchte angehalten, sei ausgestiegen und habe versucht, die nachfolgenden Fahrer zu warnen. Dennoch fuhr ein 63 Jahre alter Mann laut Polizei mit seinem Wagen in das stehende Auto. In dem Auto des 28-Jährigen saß der 47-Jährige, der aufgrund schwerer Verletzungen noch am Unfallort ums Leben kam. Eine weitere 48-jährige Beifahrerin wurde ebenfalls schwer verletzt.

Der 63-Jährige wurde im Wagen eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Rettungshubschrauber brachten beide Verletzte in Krankenhäuser. Der 28 Jahre alte Fahrer erlitt einen Schock.

Wieso und wie lange der Autositz auf der Fahrbahn lag, sei noch unklar, sagte eine Sprecherin. Die Autobahn in Richtung Kassel war nach Angaben der Polizei für mehrere Stunden gesperrt.

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