Verkehrssünderdatei in Flensburg: NRW steht etwas besser da

Zu schnelles Fahren, Alkohol am Steuer oder Unfallflucht: Für Vergehen im Straßenverkehr erhielten NRW-Verkehrsteilnehmer 2018 mehr als eine Million Einträge in die Flensburger Verkehrssünderdatei. Gerast wurde etwas weniger, aber Alkohol war öfter im Spiel.

10.07.2019, 17:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Verkehrssünderdatei in Flensburg: NRW steht etwas besser da

Ein Polizist hält bei einer Geschwindigkeitskontrolle an der Bundesstraße Fahrzeuge an. Foto: Uwe Anspach/Archivbild

Zu schnell, betrunken oder ohne Führerschein - Verkehrsteilnehmer aus Nordrhein-Westfalen sind im vergangenen Jahr etwas seltener für grobes Fehlverhalten mit Einträgen in der Verkehrssünderdatei des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) bestraft worden. Knapp 1,05 Millionen Einträge gab es für NRW-Verkehrsteilnehmer 2018, wie das KBA am Mittwoch berichtete. Das entspricht einem Rückgang um 3,7 Prozent im Vorjahresvergleich - gegen den Bundestrend, denn deutschlandweit gab es 3,5 Prozent mehr Einträge als im Vorjahr.

Mit Abstand häufigstes Vergehen war bundes- wie NRW-weit zu schnelles Fahren. Hier kassierten in NRW allein mehr als 650 000 Verkehrsteilnehmer Eintragungen. Allerdings ging die Zahl im Vorjahresvergleich um mehr als fünf Prozent zurück. Leichte Zuwächse registrierten die Verkehrsstatistiker für NRW dagegen bei der zweithäufigsten Gruppe von Verstößen, dem Fahren ohne Führerschein. Hier legten die NRW-Fallzahlen leicht auf 25 400 zu. Noch etwas deutlicher war der Zuwachs bei Alkoholverstößen mit knapp drei Prozent mehr auf 18 800 Fälle.

Der Eintrag in die Datei ist nicht automatisch mit „Punkten in Flensburg“ verbunden. Es gibt Ordnungswidrigkeiten und Straftaten im Verkehr jeweils mit oder ohne Punkte.

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