Verdi ruft Mitarbeiter in Postbank-Filialen zu Streiks auf

Die Gewerkschaft Verdi hat die Mitarbeiter von rund 70 Postbank-Filialen in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz für Mittwoch und Donnerstag zu ganztägigen Warnstreiks aufgerufen. Eine Verdi-Sprecherin sagte am Dienstag, die Gewerkschaft gehe davon aus, dass ein großer Teil der Filialen geschlossen bleibe.

24.09.2019, 16:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Verdi ruft Mitarbeiter in Postbank-Filialen zu Streiks auf

Ein Mann betrachtet ein Plakat an der Tür der Postfiliale mit der Aufschrift "Warnstreik". Foto: Martin Schutt/Archivbild

Die Gewerkschaft begründete die Arbeitskampf-Aktionen damit, dass die Postbank in den Tarifverhandlungen bisher nur ein „inakzeptables Angebot“ vorgelegt habe, das für die nächsten drei Jahre lediglich eine durchschnittliche jährliche Erhöhung der Gehälter von einem Prozent vorsehe.

„Ein Arbeitgeber, der auf unsere Forderung erst gar nicht und dann nur mit einem nicht verhandelbaren Angebot reagiert, muss mit Arbeitskämpfen rechnen“, sagte Gewerkschaftssekretär Roman Eberle. Verdi fordert unter anderem eine Erhöhung der Gehälter um sieben Prozent - mindestens 200 Euro - bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.

Verhandelt wird für rund 12 000 Beschäftigte bei Teilen der DB Privat- und Firmenkundenbank AG, des Postbank Filialvertriebs sowie des BHW-Kreditservice und weiterer Tochterunternehmen. Die Postbank ist Teil der Deutschen Bank.

Weitere Meldungen
Meistgelesen