Verdacht auf Tätlichkeit: DFB ermittelt gegen Großkreutz

Kurz vor dem DFB-Pokalspiel gegen seinen Ex-Verein Borussia Dortmund droht dem früheren Weltmeister Kevin Großkreutz Ungemach vom Deutschen Fußball-Bund. Der Kontrollausschuss des DFB ermittelt gegen den 31 Jahre alten Profi vom Drittligisten KFC Uerdingen. Großkreutz soll am vergangenen Samstag Dimitry Imbongo von der SG Sonnenhof Großaspach absichtlich von hinten getreten haben. Das Ermittlungsverfahren wurde demnach wegen eines „krass sportwidrigen Verhaltens in Form einer Tätlichkeit“ eingeleitet. Das teilte der DFB am Montag mit.

05.08.2019, 16:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Verdacht auf Tätlichkeit: DFB ermittelt gegen Großkreutz

Der deutsche Nationalspieler Kevin Großkreutz während einer Trainingseinheit. Foto: Andreas Gebert/Archivbild

Schiedsrichter Robert Hartmann (Wangen) hatte auf Nachfrage erklärt, diese Szene nicht gesehen zu haben. Großkreutz soll sich nun zeitnah äußern.

Eine mögliche Sperre von Großkreutz dürfte im Normalfall keinen Einfluss auf seinen Einsatz im DFB-Pokalspiel am Freitag (20.45 Uhr) gegen den BVB haben. Doch die Entscheidung, ob Großkreutz eventuell auch wettbewerbsübergreifend gesperrt werden könnte, fälle das Sportgericht, hieß es am Montag vom DFB.

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