Weiter schulfrei nach Feuer in Gymnasium in Schleiden

Der Brandgeruch liegt noch über dem zerstörten Dachstuhl des Schleidener Gymnasiums. Nach einem Brand sollen Schüler teils in einer anderen Schule, teils auch erst deutlich später wieder unterrichtet werden.

17.11.2018, 14:59 Uhr / Lesedauer: 1 min

Am zum Teil zerstörten Gymnasium in Schleiden (Kreis Euskirchen) werden Schüler erst in einigen Tagen wieder unterrichtet werden können. Ein Feuer hatte in der Nacht zum vergangenen Freitag einen Teil des Komplexes schwer beschädigt. Experten sollen nach Polizeiangaben vermutlich am Montag in den Trümmern nach der Ursache für den Brand suchen können. „Der Brandort muss erst abkühlen, er kann derzeit noch nicht betreten werden“, sagte ein Sprecher der Kreispolizeibehörde Euskirchen am Samstag.

Bei dem Brand war in der Nacht zum Freitag ein Millionenschaden entstanden. Für alle 460 Schüler fällt bis einschließlich Dienstag der Unterricht aus. „Zurzeit ist die gesamte Schule gesperrt“, teilte Schulleiter Georg Jöbkes auf der Homepage des Johannes-Sturmius-Gymnasiums mit. Der Schulbetrieb solle aber so schnell wie möglich weitergehen.

Von Mittwoch an werde zunächst der 12. Jahrgang an einem anderen Ort unterrichtet. Alle anderen Jahrgänge haben keinen Unterricht bis zum Montag der darauffolgenden Woche (26. November). Jungen und Mädchen, die nicht zu Hause bleiben könnten, sollten betreut werden. „Die Lehrkräfte werden die Tage ertragreich gestalten“, versicherte Jöbkes. Der Zuspruch von Eltern und Schülern, von Ehemaligen und der benachbarten Schulen sei groß. „Viele bieten ihre Hilfe und Unterstützung an“, schreibt der Schulleiter. „Diese werden wir sicherlich auch noch gut brauchen können.“

Bei dem Feuer war der Dachstuhl im ältesten Teil der Schule zerstört worden. Die dort untergebrachte Stadtbibliothek brannte teilweise aus, Räume der Schulverwaltung und mehrere Klassenzimmer ebenfalls. Rund ein Viertel der Schule ist nach Schätzung der Stadt durch das Feuer beschädigt.

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