Unterstützung für Thyssenkrupp-Konzernumbau

Vor dem Hintergrund des laufenden Umbaus des Thyssenkrupp-Konzerns hat die Krupp-Stiftung Unterstützung für den von Konzernchef Guido Kerkhoff eingeschlagenen Kurs signalisiert. „Unter den Bedingungen globalisierter Finanzmärkte und technologischer Veränderungen kann niemand eine Bestandsgarantie für ein Unternehmen in seiner aktuellen Struktur geben“, sagte Stiftungschefin Ursula Gather nach Angaben eines Stiftungssprechers am Donnerstag bei einer Rede zur Verleihung des Alfried Krupp-Förderpreises 2018 in Essen. Die Stiftung ist mit 21 Prozent wichtigste Großaktionärin des Essener Industriekonzerns. Kerkhoff hat eine Aufteilung des Konzerns in zwei selbstständige Unternehmen vorgeschlagen.

22.11.2018, 19:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Unterstützung für Thyssenkrupp-Konzernumbau

Unterstützung für Thyssenkrupp-Konzernumbau. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

Gather verwies dabei auf die Satzung, in der die Stiftung nicht nur beauftragt werde, die Einheit des Unternehmens möglichst zu wahren, sondern auch seine Entwicklung zu fördern. „Dieser zweite Teil geht in der öffentlichen Darstellung leider verloren. Dabei hat er Vorrang“, sagte Gather. Wenn man auf die lange Geschichte des Unternehmens zurückschaue, könne man erkennen, dass schon Stifter Alfried Krupp an der Spitze eines Unternehmens gestanden habe, das ganz anders ausgesehen habe, als das seiner Vorväter im 19. Jahrhundert.

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